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| 19:30 Uhr

Kooperation
Städtebund Elbe-Elsteraue plant großen Auftritt auf Fliegerhorst

Nach ihrer Zusammenkunft lud die Bundeswehr alle Mitglieder des Städtebundes zu einem Hubschrauberrundflug über die Region ein. Dabei wurden alle Orte angeflogen, die in dem Bund vertreten sind.
Nach ihrer Zusammenkunft lud die Bundeswehr alle Mitglieder des Städtebundes zu einem Hubschrauberrundflug über die Region ein. Dabei wurden alle Orte angeflogen, die in dem Bund vertreten sind. FOTO: Sven Gückel
Holzdorf. Zum Tag der Bundeswehr im Juni werden 50 000 Besucher erwartet. Region präsentiert Stärken vom regionalen Produkt bis zur gemütlichen Wohnung. Von Sven Gückel

Der Städtebund Elbe-Elsteraue plant zum Tag der Bundeswehr am Standort Holzdorf einen gemeinsamen Auftritt. Etwa 50 000 Besucher werden am 9. Juni auf dem Fliegerhorst erwartet. Für die Aussteller ist vor allem eines wichtig: Man muss wahrgenommen werden.

Aus diesem Grund sind die im Städtebund Elbe-Elsteraue vereinten Kommunen übereingekommen, sich gemeinsam in einem großen Zelt zu präsentieren. „Zudem hat uns der Standortälteste, Oberst Mario Herzer, zugesichert, dass man uns an einem für die Besucher guten Anlaufpunkt antreffen wird”, erklärt die Geschäftsführerin des Städtebundes, Gabi Lang aus Herzberg, erfreut. Ohnehin sei es an diesem Tag nur dem Städtebund und seinen Mitgliedern vorbehalten, als kommunale Vertreter auf dem Areal mitzuwirken.

Dementsprechend groß sind die Vorhaben, auf die sich die Bürgermeister jetzt geeinigt haben. So soll unter anderem eine Feldpostkarte erstellt werden, die dann von den Gästen an einer ebenfalls an diesem Tag anwesenden Feldpoststelle abgeschickt werden kann. Aus den Erfahrungen des Tages der Bundeswehr vor zwei Jahren, der in Schlieben ausgerichtet wurde, wurde dieses Angebot überaus gut angenommen. Aufzeigen wollen die Städte aber auch hier hergestellte regionale Produkte, einen Überblick hinsichtlich der aktuellen vorhandenen Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten in der Region sowie eine Darstellung des Städtebundes. Was macht er, seit wann gibt es ihn, was sind seine Ziele und aktuellen Vorhaben.
Durch die Bundeswehr ist geplant, dass zwei große Radiosender aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg den Tag auf einer Showbühne begleiten. Notwendige Umbauphasen, die nur wenige Minuten dauern sollen, will der Städtebund dann für kurzweilige Podiumsdiskussionen zu ausgewählten Themen nutzen. Auch sie sollen auf der Bühne stattfinden. „Da es sich um einen Familientag handelt, wollen wir aber auch an die jüngeren Besucher denken und ihnen entsprechende Unterhaltung bieten”, so Lang weiter.
Zu den Gesprächsthemen der jüngsten Zusammenkunft des Bundes gehörten im weiteren Planungen für den Rest des Jahres. Angedacht ist etwa die Neuauflage des Gourmetkalenders für 2019. „!Die Premiere fand überaus großen Zuspruch. Grund genug, es auf gleicher Weise mit anderen Gaststätten fortzuführen”, erläutert Gabi Lang. Den Tourismus im Blick haben die Bürgermeister aber auch in anderer Hinsicht. Im Herbst dieses Jahres sollen alle Kultur- und Tourismusverantwortlichen der Städte zusammenkommen, um ein gemeinsames Wirken zu erörtern. Hintergrund ist unter anderem, dass die Bundeswehr Holzdorf bei sich eine Stelle schafft, die als Anlaufpunkt für Soldaten dienen soll, die sich über kulturelle Inhalte und Veranstaltungen der Region informieren wollen.
Ein engeres Miteinander soll es zukünftig bei den Feuerwehren geben. Den Auftakt macht dabei die Jugend. Das vom Landkreis Wittenberg jedes Jahr im Sommer für die Jugendfeuerwehren organisierte Camp in der Annaburger Heide, soll ab 2018 allen Jugendfeuerwehren des Städtebundes offen stehen. Damit soll auch dem Nachwuchsmangel entgegengewirkt werden.