(ru) Die Herzberger Wohnungsbaugesellschaft (WBG) möchte einen weiteren „Schandfleck“ in der Herzberger Innenstadt, der sich in ihrem Eigentum befindet, beseitigen. „Es handelt sich um das Haus Mönchstraße 9. Das ist noch eine hässliche Ecke sozusagen am Eingang zum Sanierungsgebiet“, sagt die Geschäftsführerin der WBG Sabine Endemann.

Das Haus ist nicht sanierungsfähig, Es muss komplett abgerissen und dann neu gebaut werden. Seit dem vergangenen Jahr ist es leer gezogen. Hier soll ein Haus im Reihenhauscharakter mit drei schönen Wohnungen entstehen, so Sabine Endemann.

Die WBG ist mittendrin in der Vorbereitung der Genehmigungsplanung. Am 23. Oktober soll mit dem Abriss des alten Hauses begonnen werden. Die Genehmigungen dafür liegen vor. „Wir möchten mit dem Ersatzneubau in der Mönchstraße­9 einen weiteren Beitrag zur Innenstadtbelebung beitragen“, sagt sie. Über das Vorhaben der WBG wurde in dieser Woche auch der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung informiert.

Mit dem neuen Medizinischen Versorgungszentrum in der alten Bibliothek an der Ecke Schliebener Straße/Rosa-Luxemburg-Straße hat die Wohnungsbaugesellschaft gerade erst einen neuralgischen Punkt in der Herzberger Innenstadt saniert. Die Gerüste sind bereits gefallen. Hier muss nur noch der Wohnungsausbau in der Dachetage fertiggestellt werden. Laut Sabine Endemann soll das im Dezember der Fall sein. Dann können die beiden Wohnungen in dem Haus wieder bezogen werden.