Die Baumaschinen rattern. Endlich! Denn eigentlich sollte das Vorhaben, auf dem Freigelände des städtischen Hortes in Falkenberg in der Friedrichstraße eine Ballspielfläche herzurichten, schon im vergangenen Jahr über die Bühne gehen. Aber weil beantragte Fördermittel für die Verbesserung der Schulinfrastruktur, unter anderem auch für die Gestaltung der Außenanlagen und Schallschutzmaßnahmen am städtischen Hort, nicht genehmigt worden sind, mussten die Stadtverantwortliche erst einmal nach anderen Wegen suchen, wie sie die Vorhaben in die Tat umsetzen können.

Als überplanmäßige Ausgabe aus der Falkenberger Stadtkasse finanziert

Sie hielten sich dabei immer vor Augen, dass der Hort als Kooperationspartner der Grundschule eine hohe Anzahl an Schülern betreut, weshalb trotz der Ablehnung der Förderung einige wichtige Vorhaben nicht auf der Strecke bleiben sollten. Mit einer überplanmäßigen Auszahlung aus der Stadtkasse zur Gestaltung/Aufwertung eines Teilbereichs der Außenanlagen des Hortes, der die Abgeordneten noch Ende des vergangenen Jahres zustimmten, war die finanzielle Basis gelegt und das grüne Licht für die Ballspielfläche erteilt. Rund 115 000 Euro sind dafür veranschlagt.

Nun gehen die Bauarbeiten zügig voran, wie aus dem Bauamt der Verbandsgemeinde Liebenwerda zu erfahren ist. Aktuell laufen die Tiefbaumaßnahmen. In etwa zwei Wochen schließen sich daran die Arbeiten an, die für das eigentliche Herrichten der Ballspielfläche an. Die wird nach der Fertigstellung einen ähnlichen Untergrund wie das nur wenige Meter entfernte Minispielfeld am Ludwig-Jahn-Stadion haben und zum matsch- und staubfreien Ballspiel einladen. Bisher musste dafür eine reine Sandfläche herhalten. Eine deutliche Verbesserung ist also in Sicht.