Dagmar Mangold-König während der zurückliegenden Zusammenkunft des Finanzausschusses einen Hinweis aus der Bevölkerung weitergab, wonach es in früheren Jahren Statikprobleme bei dem Haus gegeben haben soll, und Bürgermeister An dreas Claus bat, diesen Sachverhalt zu prüfen und gegebenenfalls zu handeln, mahnte Marco Hollmig, dass man der Übertragung des Gebäudes an die Kommune nur unter der Maßgabe zugestimmt habe, dass keine Folgekosten entstehen.Der Bürgermeister versicherte, dass man nicht vorhabe, große Summen auszugeben. "Aber wir können das Objekt nicht sich selbst überlassen, sondern wollen ihm eine Perspektive geben", machte er deutlich - im Sinne einer Innenstadt ohne Schandflecke und im Sinne einer lückenlosen Stadtsanierung. Vonseiten der Fördermittelgeber für die Stadtsanierung sei man ohnehin in die Pflicht genommen, sagte Claus, solche "großen Brocken" wie den "Hirsch", die noch unangetasteten Wohnhäuser am Markt und in der Torgauer Straße sowie das Rathaus und das Museum in Ordnung zu bringen. "Priorität hat nicht die Randlage, also beispielsweise der Schlosspark, sondern die Innenstadt", betonte das Stadtoberhaupt.Nach dessen Aussagen sei die Verwaltung bemüht, Varianten und Vorschläge zu erarbeiten, wie die ehemalige Gaststätte künftig genutzt werden könnte. Zuerst habe jedoch die Müllberäumung auf dem Plan gestanden. Nun wolle man der Frage nachgehen, ob die Standsicherheit des Objektes gewährleistet sei. "2010 sind definitiv keine Gelder für dieses Haus eingeplant", versicherte Andreas Claus abschließend mit Blick auf den von Marco Hollmig eingebrachten Hinweis.