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| 11:12 Uhr

Baugeschehen
Arbeiten in den Turnhallen sind erst einmal abgeschlossen

Uebigau-Wahrenbrück. Weitere Investitionen am Schulstandort in Wahrenbrück befinden sich in der Planung. Von Sylvia Kunze

Vor wenigen Tagen sind auch die Arbeiten in der Turnhalle in Uebigau abgeschlossen worden. Dort hatte die beauftragte Baufirma mit mehreren Wochen Verzug den Hallenboden erneuert. Dass die bestellten neuen Sportgeräte noch nicht vollständig geliefert wurden, trübt die Freude zwar ein wenig. Aber der größte Sanierungsschritt ist vollzogen. „Für weitere kleinere Reparaturarbeiten und Verschönerungen stehen schon Interessenten bereit“, weiß Angela Reiniger, Leiterin des städtischen Bauamtes. Denn weitere Investitionen sind von kommunaler Seite erst einmal nicht vorgesehen.„Die Planungen laufen noch“, berichtet Kämmerin Cornelia Gmerek mit Verweis auf das neue Förderprogramm, das der Stadt Mittel in Höhe von knapp 240 000 Euro für den Schulbereich zusichert. „Bis Ende April müssen die Vorhaben aufgelistet sein. Wir arbeiten daran“, verspricht sie, dass die Stadt sich dieses Geld nicht entgehen lassen will.

Denn auch wenn in den zurückliegenden beiden Jahren aus dem Budget des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes schon einige Euro sowohl in die Turnhalle in Uebigau als auch in die Turnhalle in Wahrenbrück und in das Schulgebäude in Wahrenbrück geflossen sind, bleibt noch viel zu tun. Am Schulstandort in Wahrenbrück geht es zum Beispiel in einem nächsten Schritt um die Sanierung von WC-Anlagen. Theoretisch gibt es dafür sogar schon einen Fördermittelbescheid. Nur: Bei der Kostenschätzung blieben einige wichtige Positionen unberücksichtigt, weshalb das Geld jetzt nicht reicht. Der Differenzbetrag lässt sich auch nicht einfach mal aus der Stadtkasse bezahlen. Dafür müsste es in der deutlich mehr klimpern. Bleibt zu klären, ob der Fördermittelgeber noch mal aufstockt oder das Vorhaben anderweitig angegangen wird, um es auszufinanzieren.