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| 02:40 Uhr

Stadt Herzberg will rechtliche Schritte einleiten

Herzberg. Herzbergs Bürgermeister Michael Oecknigk (CDU) hat sich im Hauptausschuss am Montag zur Problematik der beiden Windkraftanlagen in Gräfendorf (die RUNDSCHAU berichtete) geäußert. Auch die Stadt sei von der Situation vor Ort überrascht worden und habe sofort gegen die Baugenehmigung Widerspruch eingelegt, sagte er. Birgit Rudow

Bezüglich der Forderung aus Gräfendorf, die Stadt solle dagegen klagen, meinte der Bürgermeister, dass die Stadt den Rechtsweg mit aller Konsequenz gehen werde, auch wenn dies für Herzberg ein teures Unterfangen werde. Man arbeite bereits mit Schlieben zusammen, wo man Erfahrungen damit habe, so Michael Oecknigk.

Wilfried Haase von der Initiative Gräfendorfer Gegenwind sieht Chancen, dass der Rechtsweg durchaus ein erfolgreiches Unterfangen werden kann. Er verweist darauf, dass die Agrargenossenschaft Beyern und die Energiequelle GmbH zu Dienstag, dem 21.Februar, um 18 Uhr Bürger aus allen vier betroffenen Gemeinden und der Stadt Herzberg in die Landgaststätte Gräfendorf zu einer Informationsveranstaltung mit verschiedenen Informationsständen über die Erweiterung des Windparkes Großrössen eingeladen haben. "Wir möchten dazu die kritisch interessierten und betroffenen Bürger der gesamten Region zu einem stillen Protest vor Ort aufrufen", so Haase.