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Stadt Falkenberg will am Kiebitz-See weiter investieren

Falkenberg. Die Stadt Falkenberg will in diesem Jahr am Kiebitz-See knapp 200 000 Euro investieren. Festgeschrieben ist das im Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Erholungsgebiet "Kiebitz", den die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Zusammenkunft beschlossen haben. Sylvia Kunze

Auf der Liste stehen unter anderem die Ersatzbeschaffung für zwei Bungalows (einschließlich Erstausstattung und Abriss der beiden alten Häuser), Spielgeräte (teilweise als Ersatzbeschaffung für in die Jahre gekommene auf dem Schildbürger-Spielplatz), Pflanzungen im Promenadenbereich und die Errichtung eines flächendeckenden WLAN-Netzes für den Campingplatz.

Zugute kommt dem Finanzplan für das Erholungsgebiet, dass es in diesem Jahr eine einmalige Mehreinzahlung von der Stadt geben soll - sowohl, um die geplanten Investitionen stemmen zu können, als auch, um den Fehlbetrag zu minimieren. 2018, so die Planungen der Falkenberger Kämmerin, soll es zum Ausgleich aber dafür keinen Zuschuss von der Stadt geben.

Ob das so bleibt, wird noch zu diskutieren sein. Denn schon jetzt regt sich Widerstand aus der CDU-Fraktion. "Der Kiebitz braucht das Geld", hat Helmut Graf angemahnt und damit eine erneute Debatte um den jährlichen Zuschuss für das Erholungsgebiet losgetreten.

Dass man um den nicht herumkomme, scheint man sich im Parlament einig. Auch wenn vielleicht aus Sicht des SPD-Abgeordneten Axel Schwebs über die zukünftige Höhe zu diskutieren sei und laut Hansgeorg Löwe (LUN) Ideen gefragt seien, wie der Fehlbetrag endlich systematisch nach unten gefahren werden könne.