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Sporthalle geht zurück an die Stadt

Herzberg. Kaum war der Herzberger Haushalt für das laufende Jahr beschlossen, informierte Bürgermeister Michael Oecknigk (CDU) die Stadtverordneten über die Notwendigkeit eines Nachtragshaushalts. Grund ist die Rückübertragung der Sporthalle in der Badstraße vom Kreis auf die Stadt. Birgit Rudow

Die Sporthalle wurde bisher auch vom Herzberger Gymnasium genutzt, das sich in Trägerschaft des Landkreises befindet. Mit dem Umzug des Gymnasiums in das ehemalige OSZ nutzt die Schule ab dem neuen Schuljahr ausschließlich die Halle am neuen Schulstandort. Damit ist der Kreis für die Sporthalle an der Badstraße nicht mehr zuständig. Mit einem Grundstückübertragungsvertrag soll die Rückübertragung vereinbart werden. Es sollte dazu eine gemeinsame Beratung mit Vertretern der Stadt und des Landkreises geben, so der Bürgermeister. Er schätzt ein, dass die Halle die Stadt jährlich etwa 18 000 Euro für die Unterhaltung kosten wird. Der Investitionsaufwand wird auf etwa 800 000 Euro geschätzt.