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| 16:15 Uhr

Kreispokal Südbrandenburg
VfB Herzberg mit knappem Pokalsieg

Der VfB Herzberg feiert am Wochenende den knappen Sieg im Kreispokal.
Der VfB Herzberg feiert am Wochenende den knappen Sieg im Kreispokal. FOTO: Sven Schaale
Kreispokal Südbrandenburg . Zu Beginn bestimmen noch die Hausherren die Partie. Doch dank der Klasse seiner Angreifer kann Herzberg zur Pause ausgleichen und nutzt später einen Torwart-Fehler zum entscheidenden Treffer. Von Marco Kloss


SV Eintracht Ortrand – VfB Herzberg 3:4 (3:3). T: 1:0 und 3:2 Michel Müller (3./39.), 2:0 Eric Buntzel (19.), 2:1 und 3:4 Rocco Schwonke (25./84.), 2:2 Tomas Brezinsky (33./Foulelfmeter), 3:3 Bruce Dosseh (44.); SR: Godlinski (Wittmannsdorf); Z: 275.

Ortrand: Klaschka (TW), Oestreich, Gorczak, Schneider (84. Hansel), Förster, Müller, Kanzag, Buntzel (80. Adam), Bruntsch (63. Sachse), Kirstein, Hoffmann – Mann, Bergmann – TR: John

Herzberg: Rügner (TW), Haase, Brezinsky, Duben, Schwonke, Löwe, Dosseh, Vit, Schudlich (58. Hamo), Rauth, Essien – Löser, Brochwitz, Hertel, Piontkowski, Metzner, Klein – TR: Brenner

Wie gemalt ging es für die Hausherren in die Partie, in der Müller die erste Chance zur Führung nutzte. Kirstein, der Aktivposten der Hausherren, war deutlich im Schnelligkeitsvorteil und brachte den Ball flach in den Rücken der Abwehr, sodass Müller locker in das kurze Eck schob. Die Gäste antworteten schnell mit einer Doppelchance von Essien und Schwonke. Gegen beide Abschlüsse war Torhüter Klaschka aber sehr gut zur Stelle. Beide Mannschaften präsentierten hier den gut angelegten Offensivfußball und vergaben weitere Möglichkeiten. In der 20. Minute war es jedoch soweit und die Hausherren jubelten erneut. Den Abschluss von Müller parierte Rügner noch stark, war gegen den Nachschuss von Buntzel aber machtlos.

Zu einem tollen Spiel wollten nun auch die Gäste beitragen. Nachdem Dosseh noch knapp vorbeischoss, war es Essien mit seinem Flachpass auf Schwonke, der die Gäste zum Anschluss brachte. Die Gäste wollten nun den Ausgleich, verpassten in dieser intensiven Phase aber durch den Torschützen und seinen Vorlagengeber nur knapp. Zehn Minuten nach dem Anschluss foulte Oestreich Essien im Strafraum, sodass Brezinsky vom Punkt ausglich.

Nun war die Eintracht aber wieder gefährlicher: Kirstein schoss an die Latte und ein Kopfball von Hoffmann, der auf der Linie von drei Gästespielern geklärt wurde, schaffte die erneute Führung noch nicht, ehe Müller wieder jubelte. Nach einer erneuten Sprinteinlage von Kirstein legte dieser den Ball quer und der Torjäger musste nur den Fuß hinhalten. Die Pausenführung hielt dennoch nicht, weil Dosseh mit feiner Technik ausglich.

In der zweiten Hälfte wurde es bei weiterhin „Fritz-Walter-Wetter“ ein Kampfspiel. Den Kampf nutzten die Gäste etwas besser und kamen zu den besseren Chancen. Schwonke bekam den Ball von Eintracht-Torhüter Klaschka auf den Fuß geworfen und hatte Pech, als der abgefälschte Schuss nur knapp am langen Pfosten vorbei ging. Zwanzig Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als wieder Schwonke abschloss und den Ball an den langen Pfosten schoss.

Die komplett ausgeglichene Partie wartete auf den ersten Fehler, der die mögliche Entscheidung bringen sollte. Knapp zehn Minuten vor dem Ende zielte Schwonke noch zu ungenau in die Arme von Klaschka, jubelte aber eine Minute später dennoch. Der eingewechselte Hamo brachte einen Angriff flach vor das Tor, Klaschka ließ den Ball abklatschen und Schwonke stand goldrichtig, um den Ball im Tor unterzubringen. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit verpasste der Torschütze die Entscheidung, als Klaschka erneut einen Ball nicht festhielt, die Heimelf aber mit vereinten Kräften klärte. Die letzte Chance zum Ausgleich vergab Kirstein für die Hausherren in der Nachspielzeit. Frei im Strafraum schloss er zu ungenau ab. Rügner hielt den Sieg des VfB fest.