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| 17:53 Uhr

Fussball
Schlieben punktet gegen Spitzenreiter

Schliebens Keeper Albert Dehne parierte einen Elfmeter.
Schliebens Keeper Albert Dehne parierte einen Elfmeter. FOTO: FuPa Brandenburg
Landesliga Süd. Der TSV erkämpft sich mit dem 0:0 im Duell mit Miersdorf/Zeuthen einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf. Von Marco Kloss

(mkl) TSV Schlieben – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 0:0. SR: Grasme, Z.: 105.

Keine Tore, dafür aber ein Punktgewinn: Mit 0:0 hat Aufsteiger Schlieben dem Spitzenreiter der Landesliga Süd ein Remis abgetrotzt. Die Gäste vom SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen unterschätzten den TSV dabei keineswegs. Sie setzten zunächst auf eine sichere Defensive. Schlieben wartete auf Kontergelegenheiten durch lange Bälle. Das erste Ausrufezeichen setzte Westphal, der das Spielgerät an den linken Pfosten schoss. Der Gastgeber war zunächst bei Standards gefährlich. Eintracht-Torhüter Peka hielt nach zwei Eckstößen mit starken Paraden seinen Kasten sauber. Markert hatte nach einer knappen halben Stunde die nächste Gelegenheit für die Gäste, doch auch Schliebens Torwart Dehne zeigte, dass er sein Handwerk versteht und parierte den straffen Schuss. Der TSV spielte körperlich robust und legte kämpferisch alles in die Waagschale.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Gästeelf und Westphal und Alisch besaßen Gelegenheiten zur Führung. Nach einer kurzen Druckphase der Schwarz-Gelben, Peka rettete vor dem völlig freien Robert Dehne, übernahmen die Gäste komplett das Kommando und ließen Angriffswelle auf Angriffswelle Richtung Schliebener Tor rollen. Die Gäste waren nun am Drücker und vergaben zahlreiche Chancen. Zehn Minuten vor dem Ende dann die beste Chance des SC, als ein Foulstrafstoß die Führung bringen sollte. Albert Dehne wusste den Ball von Goslinowski aber zu entschärfen. Der TSV verteidigte jetzt mit Mann und Maus den wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Die Abschlussschwäche der Gäste schien ihnen dabei zusätzliche Kräfte zu verleihen. Ein weiter Heber von Goslinowski, dieses Mal war Keeper Dehne schon geschlagen, wurde noch von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt. In der 88. Minute schien es endlich soweit. Nach Freistoß für die Eintracht klatschte der Ball zum dritten Mal an den Pfosten und lag danach bereits zwei Mal auf der Linie. Am Ende wusste wohl niemand so recht, warum dieser Ball nicht den Weg ins Tor fand und es beim torlosen Punktgewinn für den TSV Schlieben blieb.