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| 17:04 Uhr

Fußball
RSV Eintracht 1949 verteidigt Titel

 Beim Ergo-Cup des VfB Herzberg bekamen die Zuschauer viele spannende Begegnungen zu sehen.
Beim Ergo-Cup des VfB Herzberg bekamen die Zuschauer viele spannende Begegnungen zu sehen. FOTO: Dieter Müller
Herzberg. Vor mehr als 220 Zuschauern holt sich das Team den Ergo-Cup des VfB Herzberg.

Der RSV Eintracht 1949 hat beim 11. Ergo-Cup des VfB Herzberg 68 abgeräumt: Der Tabellenführer der Landesliga Nord wiederholte nicht nur erfolgreich seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr. Der RSV stellte außerdem mit Dennis Paul noch den erfolgreichsten Torschützen (7 Treffer) und besten Spieler des Turniers. Karl-Lukas Nowack im Kasten des SC Hartenfels Torgau 04 wurde als bester Torhüter von den Teams gewählt. Und der Fair-Play-Sonderpreis ging an den FSV Groß-Leuthen/Gröditsch: Der Südbrandenburger Kreisoberligist hatte die Turniervorbereitung im Bierkönig auf Mallorca absolviert und war direkt vom Flieger nach Herzberg gefahren.

Doch während der FSV am Samstagabend noch einen hart umkämpften Bierwettbewerb gewinnen konnte, sprangen beim Ergo-Cup nur zwei Tore bei fünf Turnierniederlagen heraus. Aber der Spaß war den Spreewäldern nicht zu nehmen und sie ernteten viele Sympathien der Zuschauer.

Rein sportlich präsentierte sich aber der RSV Eintracht wieder als das Maß der Dinge. Nach einem frühen Dämpfer durch die Auftaktniederlage gegen den sächsischen Vertreter Hartenfels Torgau steigerte sich das junge Team von Trainer Patrick Hinze im Verlauf des Wettbewerbs. Mit dem 11:0-Erfolg gegen Groß-Leuthen gelang der höchste Turniersieg und Dennis Paul schoss sich an die Spitze der Torjägerliste. Der Tabellenführer der Landesliga Nord musste aber dennoch bis zur allerletzten Partie um die Titelverteidigung zittern. Torgau erwies sich als Konkurrent auf Augenhöhe, der zwar kein Spiel verlor, durch zwei Unentschieden am Ende aber einen Punkt weniger auf dem Tableau hatte als der RSV. Dahinter sorgten auch Turnierneuling FC Viktoria Jüterbog und der SV Grün-Weiß Annaburg aus der Landesklasse in Sachsen-Anhalt für einen spannenden Wettbewerb.

Enttäuschend verlief der Cup dagegen für den Gastgeber: Der VfB Herzberg musste sich mit dem fünften Platz begnügen. Einzig in der Partie um die Rote Laterne gegen Groß Leuthen/Gröditsch gelang dem Landesklasse-Team ein Turniersieg.

RSV-Coach Hinze freute sich anschließend über die Titelverteidigung und die gelungene Trainingseinheit für seine Spieler: „Wir haben richtig gute Hallenfußballer in unserem Team. Sie sind technisch gut, schnell und wendig. Wenn die Jungs erkennen, was los ist, wird es für viele Teams schwer gegen uns in der Halle.“

Am kommenden Freitag ist wieder Trainingsstart beim RSV für die Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Spieler waren aber auch über die Feiertage nicht untätig und bereiten sich laut Hinze mit einem Trainingsplan schon selbstständig auf die Rückrunde vor. „Es macht natürlich mehr Spaß in der Halle zu spielen, als laufen zu gehen. Die Jungs, die in Herzberg mit dabei waren, mussten deswegen den Lauf nicht machen und durften spielen. Sie sollten sich etwas mehr anstrengen als im ersten Spiel, damit die Einheit auch Sinn macht“, so Hinze.

Hervorzuheben sind noch die beiden Schiedsrichter Gerd Werner und Nico Sehmisch für die souveräne Leitung der allesamt sehr fairen Partien.