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| 16:55 Uhr

Judo
Judo-Talent aus Elbe-Elster international unterwegs

Im Mutterland des Judosports sammelte Lena-Sophie Grulich viele Erfahrungen.
Im Mutterland des Judosports sammelte Lena-Sophie Grulich viele Erfahrungen. FOTO: Jens Grulich
Knippelsdorf. Lena-Sophie Grulich in Japan, Warschau und Glasgow.

Endlich hatte es geklappt. Die Knippelsdorferin Lena-Sophie Grulich konnte die langersehnte Trainingsreise ins Mutterland des Judosports nach Japan antreten und viele Eindrücke und neue Erfahrungen sammeln. Ein Jahr zuvor war dies der Sportschülerin, die jetzt in Potsdam lernt, noch versagt geblieben, da sie eine Verletzung daran hinderte.

Noch fasziniert von der japanischen Welt warteten dann aber in der Heimat schon wieder neue Herausforderungen auf das Talent aus dem Elbe-Elster-Kreis. Neben dem neuen Schuljahr, dem täglichen Training und der Leitung einer Kindertrainingsgruppe hieß es in Warschau bei den U21 Warsaw Judo Open, einem European Top Tournament, sein Können wieder einmal unter Beweis zu stellen. Die anfangs beim Judoteam Dahme groß gewordene Judoka löste diese Herausforderung meisterlich und unterlag nur im Finale denkbar knapp. Zuvor absolvierte Lena-Sophie Grulich vier Kämpfe siegreich, bis sie dann gegen eine Polin unterlag, aber sich die Silbermedaille sicherte. Erwähnenswert wäre noch die Tatsache, dass sie diesmal schon in der für sie ungewohnten Gewichtsklasse bis 57kg kämpfte.

Aber ausruhen gilt nicht, denn schon stand die Reise ins schottische Glasgow auf dem Plan, wo für Lena-Sophie ein internationaler Frauenwettkampf anstand. Dafür bereitete sie sich gründlich in Kienbaum vor, wo sie auch auf die U21 Nationalmannschaft traf, die sich ebenfalls den letzten Feinschliff für die anstehenden internationalen Wettkämpfe holte.