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| 02:38 Uhr

SPD-Politikerinnen schauen sich bei AWO-Tagespflege um

Finsterwalde. Ganz alleine zu Hause – man lebt alleine oder die Kinder sind den ganzen Tag arbeiten – das ist eine Vorstellung, die Älteren oftmals Angst macht. Gerade hier setzt das Projekt AWO-Tagespflege "Am Langen Hacken an" in Finsterwalde an. red/SvD

Aus dem ehemaligen Konsum, der über die Jahre immer weiter verfallen ist, wurde in den vergangenen Jahren eine moderne und freundliche Tagespflegeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt gemacht.

Vor Kurzem haben sich SPD-Politikerinnen in Finsterwalde umgesehen und mit Mitarbeiterin und Projektteilnehmern gesprochen.

Die Landtagsabgeordnete Barbara Hackenschmidt war gemeinsam mit der Finsterwalder Fraktionsvorsitzenden Hannelore Elmer und der Partei-Vorsitzenden Finsterwalde-Sorno Christina Eisenberg vor Ort.

Gemeinsam mit der Pflegedienstleiterin Karin Riedel kamen sie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projektes bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch und erfuhren, wie die Einrichtung funktioniert.

Die Politikerinnen geben Gespräche des Nachmittags so wieder. "Wenn ich hier bin, habe ich wieder was zu tun. Wir backen, basteln und kochen gemeinsam und vor allen Dingen wir reden und man hört uns zu", habe eine der Frauen das Projekt treffen beschrieben. Und Pflegedienstleiterin Riedel hatte lächelnd ergänzt: "Wenn die Dame hier ist, wird die Spülmaschine zwangsbeurlaubt."

Barbara Hackenschmidt ist von dem Tagespflege-Konzept angetan. "Solche Einrichtungen mitten in den Wohngebieten brauchen wir. Gerade in Hinblick auf die demografische Entwicklung ist das wichtig für unsere Region".

Hannelore Elmer und Christina Eisenberg wünschen sich auch in Zukunft mehr Projekte in Finsterwalde, die speziell auf ältere Menschen ausgerichtet sind - aber auch das Thema Mehrgenerationen-Wohnen und -Leben muss künftig eine größere Rolle in der Stadt spielen.