Von Rico Meißner

Neben dem beliebten Dampftag in der Brikettfabrik „Louise“ hatte auch die Schülerakademie Elbe-Elster am vergangen Wochenende wieder zu ihrem beliebten Familienforschertag nach Domsdorf eingeladen. Und wie immer stand die Erkundung physikalischer und natürlicher Zusammenhänge an allen Stationen im Vordergrund, dieses Mal unter dem Motto „Klein – aber oho“. Ein Teil beschäftigte sich unter anderem mit Regenwürmern oder Ameisen. „Gerade die Waldameisen haben eine Vielzahl von wichtigen Funktionen“, erklärte Carsten Heinze, Revierförster aus Lauchhammer. „Sie verbreiten beispielsweise Samen oder vertilgen Schadinsekten.“ Dass sich etwa auch Wildschweine in Ameisenhügeln suhlten, um so Milben abzutöten, dürfte für viele Besucher neu gewesen sein.

Auch andere, mittlerweile feste Bestandteile der Veranstaltung, waren  wieder vertreten. Etwa der Stand des THW oder die physikalischen Experimente der BTU Cottbus-Senftenberg.  Für das THW sind solche Veranstaltungen auch der Nachwuchswerbung zuträglich. „Wir konnten durch unsere Präsenz schon einige neue, junge Mitglieder gewinnen“, meinte Josefine Schönherr vom Technischen Hilfswerk.

Unterstützend waren auch wieder Gymnasiasten aus Elsterwerda vor Ort, um den Kindern beispielsweise Wind- und Solarenergie zu erklären.

Die Besucher zeigten sich erneut zufrieden, wie auch Jenny Klemm mit Nachwuchs aus Herzberg. „Ich bin heute zum ersten Mal hier und finde toll, wie kindgerecht alles aufgebaut ist. Und außerdem hätte ich nicht gedacht, dass es so viel ist.“ So galt auch dieses Jahr wieder: Wer seinen Forscherpass mit allen Stempeln bestücken wollte, musste schon einiges an Zeit investieren. Und dümmer ist dabei auf alle Fälle keiner geworden.