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| 11:56 Uhr

Ferienzeit
Den Sommer zu Hause richtig genießen

Was für eine süße Idee! Tobias Heide, der ein freiwilliges soziales Jahr absolviert hat, konnte seinen Vater überreden, mit der Zuckerwattemaschine der Uebigauer "Glückskinder" die Falkenberger Ferienkinder zu überraschen. Das ist ihm auch voll gelungen.
Was für eine süße Idee! Tobias Heide, der ein freiwilliges soziales Jahr absolviert hat, konnte seinen Vater überreden, mit der Zuckerwattemaschine der Uebigauer "Glückskinder" die Falkenberger Ferienkinder zu überraschen. Das ist ihm auch voll gelungen. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Falkenberg/Herzberg. Bei den aktuellen Temperaturen sind der Falkenberger Kiebitz-See und das Herzberger Sommerbad gefragter denn je. Von Sylvia Kunze

Was für ein Wetterchen. Mal abgesehen vom fehlenden Regen legt sich der Sommer mächtig ins Zeug. Daheimbleiber müssen nicht traurig sein, dass sie womöglich mit Sonnenschein unterversorgt werden könnten. Urlaub und Ferien lassen sich rein wettertechnisch in diesem Jahr auch bestens daheim verbringen.

„Das ist super!“, frohlocken sowohl die Erzieher des städtischen Hortes Falkenberg als auch des städtischen Hortes Herzberg mit Blick auf die idealen Bedingungen. Beide Einrichtungen haben wie  in den Vorjahren ihre Sommerferien-Station am Falkenberger Kiebitz-See beziehungsweise im Herzberger Stadtbad bezogen und können den Mädchen und Jungen Ferienerlebnisse der besonderen Art und damit auch komplettes Abschalten vom Schulbetrieb ermöglichen.

„Ich liebe diese Zeit am See“, bekennt Karina Lehmann, während sie den Blick über die Falkenberger Hortkinder schweifen lässt. „Es geht alles entspannter zu. Ohne groß Pläne zu schmieden, sich auf die jeweiligen Gegebenheiten des Tages einlassen. Es ist einfach traumhaft“, sagt sie. Die Zustimmung der Ferienkinder ist ihnen gewiss. Sie können in diesen Tagen baden gehen, so oft es geht.

Und wer noch nicht schwimmen kann, der kann es gleich vor Ort lernen. Schwimmmeister Siegmund Urban hat reichlich zu tun. Etwa 40 Schüler stehen täglich bei ihm am Rettungsturm und warten auf die nächste Schwimmeinheit. Längst nicht nur Mädchen und Jungen vom im benachbarten Schwimmcamp einquartierten Hort, „sondern auch viele, die hier Ferien machen, entweder auf dem Campingplatz oder bei Verwandten“, berichtet er. Urban spricht angesichts des schönen Sommerwetters von nahezu idealen Bedingungen für den Schwimmunterricht. Das Wasser im See hat aktuell eine Temperatur von 23 Grad Celsius. Wenn nur der Wind nicht so doll blasen würde. Zwischenzeitlich hat er für ganz schön hohe Wellen gesorgt und so manchen Schwimmschüler noch zusätzlich ordentlich Wasser schlucken lassen.

Solche Probleme hat Monika Mietsch, Teamleiterin im Erholungsgebiet „Kiebitz“, freilich nicht. Die letzte Saison unter ihrer Regie vor Ort scheint noch einmal eine richtig gute zu sein. Zumindest was die Nachfrage auf dem Campingplatz betrifft. Da brummt es jetzt mal richtig. „Es gehen viele spontane Anfragen und Reservierungen ein. Besonders an den Wochenenden tummeln sich die Gäste. Aber auch die Woche über ist der Platz gut belegt“, berichtet Monika Mietsch. Bester Beweis: Der Bäcker vor Ort muss angesichts des Andrangs Brötchen nachordern. Binnen kurzer Zeit werden dann auch noch die letzten „Früh“aufsteher ausreichend bedient.

Ortswechsel: Jetzt geht es ins Herzberger Schwimmbad. Auch hier fallen sofort die vielen Ferienkinder auf, die sich eine schöne Zeit machen. Ausgiebiges Planschen im Wasser gehört zum Spiel und Spaß im Freien selbstverständlich dazu. Vier ganze Ferienwochen sind dafür reserviert. Zwischen 200 und 300 Besucher zählt Schwimmmeister Gerald Thäle in diesen Tagen im Schnitt. Das sind Zahlen, von denen er mit seinem Kollegen in den zurückliegenden, längst nicht so durchgehend warmen Sommerzeiten nur träumen konnte. Jörg Mühlberger kann dennoch nicht verhehlen, dass er sich noch mehr Andrang erhofft hat. „Wir haben mit Blick auf die Wetterprognosen gedacht, es wird super. So richtig voll, also mit Besuchern um die 500er-Marke, die wir uns jeden einzelnen Tag in der Saison wünschen würden, ist es jedoch nur bei 30 Grad Celsius aufwärts“, resümiert er und vermutet so manchen potenziellen Stadtbadgast am Kiebitzsee.

So lassen sich Sommerferien aushalten. Die Herzberger Hortkinder gehen jeden Tag baden. Der Hort macht vier Wochen im städtischen Schwimmbad Station. Besser könnte es für die Mädchen und Jungen bei dem aktuellen Wetter gar nicht laufen.
So lassen sich Sommerferien aushalten. Die Herzberger Hortkinder gehen jeden Tag baden. Der Hort macht vier Wochen im städtischen Schwimmbad Station. Besser könnte es für die Mädchen und Jungen bei dem aktuellen Wetter gar nicht laufen. FOTO: Dieter Müller