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| 17:45 Uhr

Herzberg
Sind Städtepartnerschaften Sache der Verwaltung?

Herzberg. In der Stadt Herzberg muss das Thema Städtepartnerschaften grundsätzlich neu diskutiert werden. Darauf haben sich die Mitglieder im Bildungs- und Kulturausschuss geeinigt.

Hintergrund ist, dass die Organisation von Aktivitäten zumeist in den Händen der Stadtverwaltung liegt. Bürgermeister Karsten Eule-Prütz (parteilos) hat dazu eine klare Meinung. Es habe keinen Sinn, eine Städtepartnerschaft auf der Verwaltungsebene zu führen, sagte er. Vielmehr lebten die Partnerschaften von bürgerschaftlichem Engagement und durch die Verschwisterungsvereine.

Im nächsten Jahr steht wieder eine Einladung nach Dixon ins Haus. Diese Verbindung basiert auf privaten Kontakten. Für die Organisation entwickele sich die Stadtverwaltung aber zur Reiseagentur, so Kulturamtsleiterin Gabi Lang.

Ist das Aufgabe der Stadt oder nicht? Dazu gab es im Ausschuss unterschiedliche Meinungen. Matthias Hensel (sachkundiger Bürger) zum Beispiel war der Meinung, dass sich die Stadt für die Organisation verantwortlich zeigen solle. Der Bürgermeister sieht das anders. Er befindet sich übrigens gerade in der Partnerstadt Soest.

Herzberg unterhält partnerschaftliche Beziehungen nach Büdingen (Hessen), Soest (Nordrhein-Westfalen), Dixon (USA)  und Swiebodzin (Polen).