Für allen anderen zum Ausbau anstehenden Bahnübergängen habe die Stadt Herzberg trotz Drängens vonseiten der Bahn immer noch keine Freigabe für die Bauarbeiten erteilt, so Herzbergs Bauamtsleiter Rüdiger Bader. Der Übergang Frauenhorst/Mahdel war bereits Ende vergangenen Jahres fertig. Die Rechnungen gingen bei der Stadt ein, allerdings nicht die in Aussicht gestellten Fördermittel vom Land (wir berichteten). Mittlerweile, so der Bauamtsleiter, habe die Stadt einen Großteil der Fördermittel erhalten und konnte ihre Rechnungen bezahlen. Übrigens nach dem Erscheinen eines Rundschau-Artikels zu der Problematik, so Bader. „Jetzt steht die Schlussrechnung der Bahn aus, und dann hoffen wir auch auf die restlichen Mittel vom Land“, sagt er.Fraglich ist allerdings, wie es weiter geht, denn weitere Fördermittel seien vom Land nicht signalisiert. Der nächste Übergang, der in Angriff genommen werden soll, ist der so genannte „Meier-Übergang“ bei Frauenhorst. „Ohne Fördermittel können wir unseren Teil aber nicht leisten. Die Stadt hat gerade einen Defizit-Haushalt beschlossen. Also werden wir ohne das Geld vom Land keine Freigabe für die weitere Sanierung von Bahnübergängen erteilen“, sagt Rüdiger Bader. Für einen Übergang werden etwa 600 000 Euro veranschlagt, von denen die Kommune gemäß Bahnkreuzungsvereinbarung ein Drittel zu tragen hat. Etwa 75 Prozent des kommunalen Anteils sollte das Land bezuschussen. ru