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| 02:39 Uhr

Sicherheit für beide Vertragspartner festgeschrieben

Bei der Vertragsunterzeichnung in Falkenberg: Wilfried Büchner, Günter Löhnhardt, Gerd Kasprick, Andreas Dommaschk (v.l.).
Bei der Vertragsunterzeichnung in Falkenberg: Wilfried Büchner, Günter Löhnhardt, Gerd Kasprick, Andreas Dommaschk (v.l.). FOTO: rmr1
Elbe-Elster. Vertreter der Stadt Falkenberg, des Amtes Elsterland sowie der Gemeinde Röderland haben die Strom-Konzessionsverträge mit dem regionalen Energieversorger enivaM für weitere 20 Jahre verlängert. Die Vertragsunterzeichnung fand in Falkenberg statt. rmr1

Falkenberg. Nachdem die alten Verträge nach nunmehr 20 Jahren ausgelaufen waren, wurden im Rahmen einer feierlichen Unterzeichnung durch die Bürgermeister Herold Quick (Stadt Falkenberg), Markus Terne (Gemeinde Röderland) sowie Amtsdirektor Andreas Dommaschk (Amt Elsterland) und weiterer ehrenamtlicher Bürgermeister in der Vorwoche neue abgeschlossen.

Diese Konzessionsverträge legen fest, dass der Energiedienstleister die öffentlichen Wege für das Verlegen von Stromleitungen und deren Betreibung nutzen darf. Dr. Jürgen Riedel, der Teamleiter für Konzessionsstrategie, bezeichnete in seiner Eröffnungsansprache die Verträge als "eine wichtige Säule des gesamten Unternehmens". Die geschlossenen Vereinbarungen gelten bis zum 31.03.2034 im Amt Elsterland und bis 31.12.2034 in Falkenberg und der Gemeinde Röderland.

Gerd Kasprick, Kommunalbetreuer der enivaM, ist zufrieden mit der Unterzeichnung: "Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und werden an die gute Zusammenarbeit der zurückliegenden Jahre anknüpfen. Damit entsteht Planungssicherheit für die Gemeinden, auch hinsichtlich der Sicherstellung der Stromversorgung."

Solche Sicherheit begrüßt auch Markus Terne, Bürgermeister der Gemeinde Röderland: "EnviaM hat sich als zuverlässiger Partner erwiesen und sich auch immer wieder an der Unterstützung kommunaler Projekte beteiligt." Nicht ganz unerheblich ist in diesem Zusammenhang auch die sogenannte Konzessionsabgabe, eine Art "Wegenutzungsentgelt". Sie berechnet sich nach dem Stromverbrauch der jeweiligen Gemeinde und liegt jährlich im fünf - bis sechsstelligen Eurobereich. Für Herold Quick ist neben den anderen Vorteilen auch wichtig, dass mit der enviaM ein regionales Unternehmen zuständig ist. Er verweist auf die dadurch gewährleistete Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region.

Nach eigenen Angaben plant der Energieversorger in diesem Jahr die Erneuerung des Niederspannungsnetzes entlang der Hauptstraße in Friedersdorf im Amt Elsterland. Anstelle der bestehenden Freileitung soll ein Erdkabel verlegt werden. Für Falkenberg ist der Neubau einer Trafostation am Schwarzen Weg geplant und im Ortsteil Rehfeld soll die an der Stallanlage befindliche Trafostation durch eine neue ersetzt werden. In der Gemeinde Röderland ist beabsichtigt, entlang der Hauptstraße in Wainsdorf eine Erdverkabelung vorzunehmen und die Freileitung in Richtung Merzdorf und Prösen zu verkabeln. Die Investitionskosten belaufen sich nach Unternehmensangaben auf knapp 700.000 Euro.