Michael Oecknigk, Bürgermeister der Stadt, stand die Freude über diese Auszeichnung ins Gesicht geschrieben. Schließlich sieht er sich nicht selten mit Diskussionen konfrontiert, die eine Öffnung des vor zehn Jahren neu gestalteten Areals vor dem Rathaus für den Verkehr fordern. Bislang blieben sowohl das Stadtoberhaupt als auch die Herzberger Abgeordneten jedoch eisern und rüttelten nicht am Konzept. Schließlich macht genau dieses solche Großveranstaltungen wie am Wochenende, aber auch zahlreiche andere Begegnungen möglich. Oecknigk erinnerte an die regelmäßigen Wochenmärkte, an den Weihnachtsmarkt, die Automeile und viele andere Veranstaltungen für Besucher und Einwohner, die hier ausgetragen und stimmungsvoll gefeiert werden. Bestes Beispiel: Das Beachvolleyballturnier, das er mit einigen wenigen Spielzügen im Anschluss an die Auszeichnung gemeinsam mit weiteren sportlichen Bürgermeisterkollegen eröffnete.
„Das aktuelle Kulturlandjahr in Brandenburg steht unter dem Motto ’Märkte und Plätze als Orte der Begegnung’“ , erläuterte der Dahmer Amtsdirektor Frank Pätzig, der die Urkunde und die Plakette für das „Denkmal des Monats“ übergab. Aus seiner Sicht biete sich der Herzberger Markt, erst recht an so einem Wochenende, an dem er fast rundum „belegt“ ist, bestens an. Man möge aber nicht denken, dass es einfach sei, diese Ehrung für die Stadt zu sichern. Bei 31 Städten, die der Arbeitsgemeinschaft angehören, sei es nicht selbstverständlich, dass innerhalb der zwölf Monate eines Jahres ein Denkmal im Stadtbereich derart ausgezeichnet werde.