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Segelflieger mit Schweigeminute gedacht

Experten von der Polizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) stehen am Wrack des abgestürzten Segelflugzeugs.
Experten von der Polizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) stehen am Wrack des abgestürzten Segelflugzeugs. FOTO: dpa
Holzdorf. Gibt es schon nähere Erkenntnisse zum tödlichen Unfall eines Teilnehmers des 18. Internationalen Militärischen Segelflugwettbewerbes, der noch bis zum 10. August am Fliegerhorst Holzdorf ausgetragen wird? Die RUNDSCHAU fragte bei der Bundesstelle für Flugunfälle nach. svg1

Leider ist das noch nicht der Fall. So zumindest lautet die Information der Bundesstelle für Flugunfälle (BFU) in Braunschweig. Deren Pressesprecher Germout Freitag betonte im Gespräch mit der RUNDSCHAU, dass man frühestens in sechs bis acht Wochen mit einem ersten Zwischenbericht rechnen könne. "Gemäß unseren Erfahrungen kann es insgesamt bis zu einem Jahr dauern, ehe das Endergebnis vorliegt”, erläuterte er.

Nach Aussage des Pressesprechers hätten die Ermittler ihre Untersuchungen vor Ort abgeschlossen und einige Teile des Luftfahrzeuges sichergestellt. Jetzt gelte es, diese zu analysieren, um den Unfallhergang bestmöglich zu rekonstruieren.

Am Fliegerhorst selbst wurde der Wettbewerb wieder aufgenommen. Die Angehörigen der Lufttransportgruppe des Hubschraubergeschwaders 64 traten am Montagmittag zu einem Appell an, bei dem sie mit einer Schweigeminute des verunglückten Piloten gedachten.