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| 14:31 Uhr

Falkenberg
Schwierige Finanzierung des Schul-Anbaus in Falkenberg

Ein Model, wie die Schule mit Anbau (Schulhofansicht) aussehen soll.
Ein Model, wie die Schule mit Anbau (Schulhofansicht) aussehen soll. FOTO: Stadt
Falkenberg. Der Fördermittelbescheid für die an der Falkenberger Lindgren-Grundschule geplante nächste Baumaßnahme ist nicht so positiv ausgefallen, wie erhofft. Von Sylvia Kunze

Seit einer Woche liegt er im Falkenberger Rathaus: der Zuwendungsbescheid für den An- und Umbau an der Lindgren-Schule im Zuge des Projekts „Schule des gemeinsamen Lernens“. Die Freude darüber: verhalten. „Er ist nicht so ausgefallen, wie wir uns das erhofft haben. Einige Vorhaben wurden als nicht förderfähig herausgestrichen bzw. statt mit 100-prozentiger nur mit 60-prozentiger Förderung bedacht“, berichtete Gundula Manigk, Leiterin des Falkenberger Stadtbauamtes, in der Sitzung des städtischen Bauausschusses am Donnerstagabend. Alles in allem klaffe zur ursprünglichen Planung eine Finanzierungslücke von 200 000 Euro.

Gemeinsam habe man in der Stadtverwaltung schon mit dem großen Rechnen begonnen, so Gundula Manigk. Am baulichen Vorhaben selbst könne und wolle man keine Abstriche machen, betonte sie. Stattdessen sei nun der Plan, sowohl Schallschutz als auch Brandschutzvorhaben über ein anderes Förderprogramm, das für die Stadt Mittel bereithält, abzurechnen. Und letztlich müsse man bei der Ausstattung sehen, was unbedingt benötigt und was vielleicht erst einmal zurückgestellt werden könne, um auf Null zu kommen.

Der Bauantrag für den Um- und Anbau ist indessen schon gestellt.