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| 13:27 Uhr

Nuejahrsempfang
Schwerpunkte im Stenogrammstil

 Schüler der Schliebener Schule haben den musikalischen Part der Begrüßung beim Neujahrsempfang des Amtes Schlieben übernommen.
Schüler der Schliebener Schule haben den musikalischen Part der Begrüßung beim Neujahrsempfang des Amtes Schlieben übernommen. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Amt Schlieben. Knapp 200 Gäste wurden beim Neujahrsempfang des Amtes Schlieben begrüßt. Von Sylvia Kunze

Mit Rück- und Ausblicken und einer Podiumsdiskussion der besonderen Art hat Andreas Polz, Amtsdirektor in Schlieben, den Neujahrsempfang des Amtes am Dienstagabend eröffnet. An die 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fanden sich dazu im Speisesaal der Schliebener Grund- und Oberschule ein. Polz, bei diesem Anlass von jeher kein Freund langer Reden, hielt den offiziellen Teil auch diesmal, gemessen an der Redezeit anderer Gastgeber solcher Empfänge in der Region, kurz und beschränkte sich auf einige wenige thematische Schwerpunkte.

Schule: Der Amtsdirektor berichtet erfreut, dass diese „nach hartem und zähem, aber auch stets konstruktivem Ringen“ eine nicht unwesentliche finanzielle Unterstützung durch den Landkreis erfährt. „Letztlich sind dadurch in 2018 Investitionen in Höhe von 42 700 Euro möglich geworden, und die Durchführung weiterer Investitionen in einer Höhe von rund 1 Million Euro wird realistischer“, berichtet Andreas Polz. Genau so wichtig wie die bauliche Hülle, ist aber auch das „Innenleben“. „Insgesamt wird der Schule ein sehr gute Arbeit bescheinigt. Bei der kürzlich durchgeführten Schulvisitation gab es fast nur die höchste Punktzahl und beim Schulmanagement die überhaupt bestmögliche Bewertung“, ergänzt er.

Als „greifbare“ Ergebnisse benennt letztlich Reinhard Claus, Vorsitzender des Amtsausschusses, das gute Abschneiden der fünf ehemaligen Schliebener Schüler Konrad Dobra aus Kolochau, Moritz Kirsten aus Polzen, Leon Meißner aus Wehrhain, Marius Mutrack aus Kolochau und William-Henry Erlat aus Hohenbucko bei der Vergabe der Ausbildungspreise.

Investitionen: Fast 1,5 Millionen Euro sind im Vorjahr in die Verbesserung der Infrastruktur gesteckt worden. Die größte Position dabei war im Bereich des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes.

Feuerwehr: Amtsbrandmeister Guido Schmidt kann auf einen breiten Personalstamm bauen. 600 Kameraden sind aktuell im Schliebener Land gelistet. 115 Mädchen und Jungen werden in der Jugendfeuerwehr an das Ehrenamt herangeführt. Knackpunkt ist immer wieder das Geld. Allein Helm, Hose, Jacke und Schuhe für den Einsatz kosten pro Aktivem 420 Euro. Kopfschütteln deshalb bei den Kameraden angesichts der Aktion des Landes, bei der spezielles Augenmerk auf die Ausgangsuniform gelegt wird. „Unsere Kameraden wollen die nicht, sondern wollen eher gut für den Einsatz ausgerüstet sein“, betont Schmidt.

Bundeswehr: Dass die Stadt Schlieben 2019 erneut den Tag der Bundeswehr ausrichten darf, lässt des Amtsdirektors Brust vor Stolz schwellen. Er weiß aber auch, dass man sich anstrengen muss und will, schließlich wolle man die Präsentation im Vorjahr am Standort Holzdorf/Schönewalde übertrumpfen. Dazu wird es in der nächsten Zeit gewiss noch einiges zu berichten geben.