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| 13:59 Uhr

Im Ausschuss beraten
Schulsozialarbeiter für die Grundschule Wahrenbrück

Uebigau-Wahrenbrück. Abgeordnete sprechen sich klar für das Vorhaben aus. Von Sylvia Kunze

Die Mitglieder des städtischen Bildungsausschusses haben sich darauf verständigt, dass auch die Grundschule in Wahrenbrück künftig von der Hilfestellung eines Schulsozialarbeiters profitieren soll. Aufgekommen ist die Diskussion um so eine Stelle, weil der Landkreis bereits Ende vergangenen Jahres ein Rahmenkonzept für Jugendarbeit verabschiedet hat, das eine Finanzierung von Jugend- und Jugendsozialarbeit möglich macht.

Bislang sind solche Schulsozialarbeiter nur in sogenannten „Schwerpunktkommunen“ wie Finsterwalde, Falkenberg, Doberlug-Kirchhain und Bad Liebenwerda tätig, ist zu erfahren. In einer Beratung der Hauptamtsleiter auf Ebene der Kurstadtregion habe man sich nun aber mit Bezug auf das kreisliche Rahmenkonzept darauf verständigt, „was für die Grundschule in Wahrenbrück zu tun“, berichtete der Uebigau-Wahrenbrücker Hauptamtsleiter Roland Schrey in der zurückliegenden Sitzung des städtischen Bildungsausschusses. Die Entscheidung sei vor allem vor dem Hintergrund gereift, dass die Schulleitung schon seit geraumer Zeit eine derartige Hilfe einfordere.

„Jeder weiß doch, wie wichtig in der heutigen Zeit Schulsozialarbeiter sind. Eigentlich müsste es sie an jeder Schule geben“, formuliert Reno Wolschke, Leiter der Grundschule in Wahrenbrück, seinen Anspruch. Allerdings weiß er: „Das Wichtigste ist, dafür eine geeignete Person zu finden.“

Die Verantwortungsträger in Uebigau-Wahrenbrück sind sich einig, so eine Stelle schaffen zu wollen. Dann aber nicht allein nur Schulsozialarbeiter, sondern in Verbindung mit der Aufgabe eines Jugendkoordinators in der Stadt. „Da sollten wir keine Zeit mehr verlieren“, drängt Bürgermeister Andreas Claus.

Man arbeite ja bereits daran, versichert der Hauptamtsleiter. Mit zwei Vereinen, die als Träger der Stelle fungieren könnten, seien bereits Vorab-Gespräche geführt worden. Man müsse sich jetzt entscheiden, welchem Verein man den Zuschlag erteile und dann gemeinsam mit ihm bis Ende März eine Konzeption erarbeiten, die aufzeige, welche Arbeit geleistet werden soll und die dann beim Landkreis zur Genehmigung der Stelle eingereicht werden müsse.