Und genau diese Hausaufgaben haben scheinbar alle Beteiligten gut gemacht. Schulleiter Jochen Haase bescheinigt jedenfalls, dass sich die Masse der Kritikpunkte, die noch zu Schuljahresbeginn aufgelistet worden waren, erledigt haben. „Unser Einsatz hat sich gelohnt“, sagt er auf die Sitzungsrunden rückblickend, bei denen man mit Kreisverantwortlichen und Verkehrsplanern nach besseren Lösungen gesucht hat. „75 bis 80 Prozent dessen, was wir als Verbesserungen erreichen wollten, haben wir erreicht“, schiebt Haase nach.

Insbesondere lange Wartezeiten nach Schulschluss sowie Halte mit Umsteigen und wiederum langem Warten seien minimiert worden, freut er sich und lobt die Gesprächsbereitschaft aller Partner.

Fahrplanänderung nach den Herbstferien

Die Fahrplanänderung sei nach den Herbstferien in Kraft getreten und habe auch nicht zur Folge, dass sich anderswo Verschlechterungen ergeben hätten, ließ Landrat Christian Heinrich-Jaschinski zudem die Linken-Kreistagsabgeordnete Diana Bader auf deren jüngste Anfrage im Kreistag bezüglich der Probleme bei der Schülerbeförderung in Schlieben wissen.

Folgende Veränderungen hat es gegeben: zeitliche Anpassung der Rückfahrten für Grundschüler nach der 4. Unterrichtsstunde (u.a. Oelsig und Polzen), zusätzliche Rückfahrten nach der 6. Unterrichtsstunde und Esseneinnahme (u.a. Lebusa und Knippelsdorf), Fahrplanoptimierungen zum Erzielen früherer Ankünfte in mehreren Wohnorten nach dem Ende des Ganztagsunterrichts (u.a. Grassau und Jeßnigk), Realisieren der Hinfahrt ab Hohenbucko Bahnhof zu Unterrichtsbeginn.

Schulleiter: Ringen um bessere Angebote hat sich gelohnt

„Unser Ringen um bessere Angebote hat sich gelohnt. Ich denke, das kommt bei Schülern und Eltern gleichermaßen gut an“, resümiert der Schliebener Schulleiter. Es seien nur noch wenige Problemfälle übrig geblieben, „wo es wirklich nicht anders geht“, und man habe schnell reagiert, „nicht erst zum nächsten Fahrplanwechsel im Januar, sondern schon nach der Herbstferien, um den Dampf aus dem Kessel zu nehmen“, lobt Jochen Haase.