Seit einigen Jahren verbindet das Herzberger Philipp-Melanchthon-Gymnasium und die Schule Nr. 569 in St. Petersburg eine enge Freundschaft. Auch in diesem Jahr haben wieder 18 Herzberger Schülerinnen und Schüler in Begleitung von vier Lehrerinnen die russische Schule besucht.

„Jeden Tag wartete ein besonderes Highlight auf uns. Egal ob bei der Stadtrallye, einer Schifffahrt auf der Newa, beim Besuch des Historischen Museums, bei Spiel und Spaß im Maza-Park oder bei einer nächtlichen Bustour, auf der wir das Öffnen der Brücken bestaunen durften, – es waren unvergessliche Eindrücke“, so die Russisch-Lehrerin des Melanchthon-Gymnasiums Susan Eichelbaum.

Russische Malerei im Fokus eines Schulprojektes

Ein besonderer Höhepunkt war das Projekt „Russische Malerei“. Es zog sich wie ein roter Faden durch die Tage in Sankt Petersburg, berichtet die Lehrerin. Beim Besuch des Russischen Museums hatten alle sechs Projektgruppen, die sich jeweils aus drei russischen und drei deutschen Schülern zusammensetzten, die Aufgabe, ein Gemälde mit möglichst vielen Personen auszusuchen und zu fotografieren. Im Anschluss sollten die Schülerinnen und Schüler das gewählte Gemälde nachmalen und die Gesichter vieler Personen durch Fotos ihrer Gruppenmitglieder ersetzen. Den Abschluss des Projekts bildete eine Präsentation der Werke: Die russischen Schüler hielten ihre Vorträge in deutscher Sprache und die Herzberger konnten zeigen, was sie im Russischunterricht gelernt hatten. Um ihre Russischkenntnisse zu verbessern haben sie auch an speziell für sie vorbereitete Russischstunden teilgenommen.

Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien, bei denen sie nicht nur die russische Küche genießen durften. Die Familien haben jede freien Minute genutzt, ihren Gästen die Stadt Sankt Petersburg zu zeigen und sie am russischen Leben teilhaben zu lassen, berichtet Susan Eichelbaum.