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Schraden hat sich frühlingsfein gemacht

Auch einige fleißige Helfer vom Jugendclub waren beim Einsatz am Samstag in Schraden mit dabei.
Auch einige fleißige Helfer vom Jugendclub waren beim Einsatz am Samstag in Schraden mit dabei. FOTO: Mirko Sattler/ sam1
Schraden. Trotz des sehr windigen Wetters haben sich am Samstagnachmittag wieder Schradener Einwohner aufgerafft, ihren Wohnort ansehnlicher zu machen. Nicht nur im Ort selbst, sondern auch auf den Zuwegungen wie Land- und Kreisstraßen wurde fleißig Müll gesammelt. Mirko Sattler / sam1

Neben dem DSV, dem Dorf-und Sportverein als Hauptinitiator des Frühjahrsputzes, machten auch alle Vereine im Ort mit. Schon seit 9 Uhr in der Früh waren die Mitglieder des örtlichen Jugendclubs auf den Beinen. "Wir nutzen die Aktion, um unseren Jugendclub etwas auf Vordermann zu bringen. So haben wir zum Beispiel neue Regale in unserem Lager angebracht und das Umfeld des Clubs aufgeräumt", so Jugendclubvorsitzender Nikolas Opitz. Nach Aussage der Jugendkoordinatorin des Amtes Plessa, Tina Ducke, nahmen allein im Jugendclub rund 15 Mitglieder im Alter zwischen 16 und 23 Jahre daran teil. Während es im Ort eher windstill war, hatten die Frühjahrsputzer außerhalb Schradens mit dem Wind zu kämpfen. Zum dritten Mal waren Kirsten Opitz und Cornelia Neumann mit dem Müllbeutel in der Hand dabei. "Wir arbeiten uns heute entlang der Kreisstraße vor. Insgesamt laufen wir so rund 4 Kilometer. Während wir den kleinen Müll in unsere Säcke packen, bleibt der größere Müll liegen und wird später mit dem Pkw abgeholt", sagte Cornelia Neumann, die gemeinsam mit Kirsten Opitz die Ränder der L 63 zwischen dem Hauptdorf und dem Ortsteil Kaupen vom Müll befreite. Andre Liwocha, Nancy Kretzschmar und Klaus Tenner kontrollierten die innerörtliche Straße "Am Damm" in Richtung Kaupen. "Mit vier Leuten sammeln wir hier den Müll. Vor allem Flaschen von Schnaps, Wein und Bier liegen viele am Straßenrand", sagte Andre Liwocha. Klaus Tenner fügte an. "Aber auch Tannenbäume und Autoreifen finden wir hier. Aber es macht Spaß, an der frischen Luft zu sein. Und gleichzeitig befreien wir die Umwelt vom Müll", so der 63-Jährige, der schon zum dritten Mal dabei war. Nach gut vier Stunden waren etliche Müllsäcke gefüllt, die einen großen Container füllten. Auch nächstes Jahr werden die Akteure unter Leitung des Dorf- und Sportvereines wieder dabei sein.