„Diese Tour wird seit Jahren von der Stadtverwaltung organisiert, nicht nur, um sich sportlich zu betätigen, sondern auch, damit die Leute erfahren, was es Neues in der Stadt gibt“, so Bürgermeisterin Irene Kluge, die selbstverständlich mit von der Partie war.

Das erste Ziel, das die Radler ansteuerten, war die Straußenfarm der Familie Klatt in Wildenau. Peter Klatt zeigte den Besuchern das Areal, auf dem sich auch noch andere Tiere befinden. Anschließend durfte gekostet werden, was das Straußenfleisch alles hergibt.

Gut gestärkt ging es weiter durch Dubro und Jeßnigk auf den Schappin. Auch hier wurden die Radler herzlich begrüßt, und die Leitung des Gestüts demonstrierte die Möglichkeiten für Reiter, angefangen vom Erlernen des Reitens bis hin zum Wettkampfsport. Nach diesen interessanten Ausführungen schwangen sich die Radler wieder auf ihre Räder und nahmen Kurs auf Werchau. Hier besichtigten sie die Rettungswache. Die Mitarbeiter hatten das große aufblasbare Zelt für den Katastrophenschutz aufgebaut und demonstriert, wie die Arbeit in der Rettungswache funktioniert. Bei Kaffee, Kuchen und Bockwurst konnten sich die Radfahrer stärken und auch aufwärmen, denn einige Regenschauer hatten sie schon über sich ergehen lassen müssen. Das hielt sie aber nicht davon ab, auch noch den letzten Abschnitt nach Wiepersdorf in Angriff zu nehmen. Hier wartete der Wirt der Gaststätte „Landidyll“ bereits mit zünftigem Backschwein.

Die Radtour in den Herbst ist für die Schönewalder schon zu einer schönen Tradition geworden, egal ob alt oder jung. Mit 89 Jahren war dieses Jahr Hildegard Lehmann die älteste Teilnehmerin. Die Kleinsten waren gerade fünf Jahre alt. „Über die Fitness von Frau Lehmann kann man nur staunen“, zollte die Bürgermeisterin Respekt.

Sollte es während der Tour dennoch einmal zu unvorgesehenen Ereignissen wie zum Beispiel Pannen kommen, ist stets ein Begleitfahrzeug der Stadtverwaltung dabei, um schnell reagieren zu können. Gebraucht wurde es in diesem Jahr nicht. Und das soll möglichst auch 2010 zur schon fest eingeplanten 7. Radtour so bleiben. ru