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Schnelles Internet auch für restliche "weiße Flecken" in EE

Herzberg. Wie geht es weiter mit dem schnellen Internet in Elbe-Elster? Antje Lehmann aus der Stabsstelle Kreisentwicklung, berichtete in der vergangenen Woche im Kreisentwicklungsausschuss zum Sachstand der Breitbandinfrastruktur. Der Landkreis habe vom Landesprogramm "Glasfaser 2020", das 2015 ausgelaufen ist, profitiert, sagte sie. Birgit Rudow

Es sei eine hohe Abdeckung in Elbe-Elster erreicht worden. Jetzt habe der Bund eine Förderung aufgelegt, mit der auch die restlichen "weißen Flecken" beseitigt werden sollen. Ziel ist es, alle Haushalte mit 50 Mbit/s auszurüsten, so Antje Lehmann. Allerdings werde es nie eine 100prozentige Erschließung mit 50 Mbit geben, ergänzte der Leiter der Stabsstelle, Matthias Schneller. Es gebe Regionen, wo das wirtschaftlich einfach nicht möglich sei, sagte er.

In Brandenburg sind die Kreise Antragsteller für die Kommunen. Förderfähig sind laut Schneller alle Gebiete, die mit weniger als 30 Mbit versorgt sind und für die es keine Ausbauerklärung eines anderen Anbieters gibt.

Antje Lehmann erläuterte die Zeitschiene für das Programm. Bis 28. Oktober muss die Antragstellung für die Förderung erfolgt sein. Beim Kreis rechnet man mit einer Bewilligung eventuell bis Februar. Nach der Ausschreibung könnte die Umsetzung zwischen September 2017 und September 2018 erfolgen.

Elbe-Elster setzte auf den weiteren FTTC-Ausbau unter Nutzung des Glasfasernetzes. Ideal wäre die Koppelung mit anderen Versorgungsträgern. Gewerbebgebiete müsse man gesondert betrachten, so Schneller.