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| 16:45 Uhr

Wetter und Verkehr
Schnee und Kälte haben uns im Griff

Des einen Leid, des anderen Freud: Unternehmer Frank Rösler bringt drei Fuhren Schneenachschub von seinem Firmengelände in Dreska für den Reesberg in Hohenleipisch, von dem der scharfe Ostwind die weiße Pracht immer wieder wegfegt. So haben die Ski- und Schlittenfahrer genug Schnee unter den Kufen und reichlich Winterspaß.
Des einen Leid, des anderen Freud: Unternehmer Frank Rösler bringt drei Fuhren Schneenachschub von seinem Firmengelände in Dreska für den Reesberg in Hohenleipisch, von dem der scharfe Ostwind die weiße Pracht immer wieder wegfegt. So haben die Ski- und Schlittenfahrer genug Schnee unter den Kufen und reichlich Winterspaß. FOTO: Veit Rösler
Elbe-Elster-Kreis. Das Bahnchaos wegen eingefrorener Weichen an den Bahnhöfen im Raum Leipzig und wegen teils verwehter Gleise hatte am Sonnabend auch das Elbe-Elster-Land erreicht. Auf dem Bahnhof Falkenberg sind mehrere Züge ausgefallen, einige hatten mehr als 100 Minuten Verspätung. Betroffen waren vor allem die Linien Leipzig-Cottbus über Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde, Leipzig-Hoyerswerda über Bad Liebenwerda und Elsterwerda-Biehla sowie Falkenberg-Wittenberg-Leipzig. Viele Reisende äußerten Verständnis für Notsituationen, zeigten sich aber dennoch verärgert über die ungenügenden Informationen auf dem Bahnhof. Seit auch in Falkenberg Durchsagen und Anzeigentafeln nur noch ferngesteuert betrieben werden, gäbe es immer wieder Probleme, da Ansprechpartner auf dem Bahnhof nicht zu finden sind. Die Probleme mit den Verspätungen der Züge, die den Falkenberger Bahnhof erreichten bzw. wieder verließen, setzten sich auch am Sonntag noch fort.

Das Bahnchaos wegen eingefrorener Weichen an den Bahnhöfen im Raum Leipzig und wegen teils verwehter Gleise hatte am Sonnabend auch das Elbe-Elster-Land erreicht. Auf dem Bahnhof Falkenberg sind mehrere Züge ausgefallen, einige hatten mehr als 100 Minuten Verspätung. Betroffen waren vor allem die Linien Leipzig-Cottbus über Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde, Leipzig-Hoyerswerda über Bad Liebenwerda und Elsterwerda-Biehla sowie Falkenberg-Wittenberg-Leipzig. Viele Reisende äußerten Verständnis für Notsituationen, zeigten sich aber dennoch verärgert über die ungenügenden Informationen auf dem Bahnhof. Seit auch in Falkenberg Durchsagen und Anzeigentafeln nur noch ferngesteuert betrieben werden, gäbe es immer wieder Probleme, da Ansprechpartner auf dem Bahnhof nicht zu finden sind. Die Probleme mit den Verspätungen der Züge, die den Falkenberger Bahnhof erreichten bzw. wieder verließen, setzten sich auch am Sonntag noch fort.

Darüber hinaus ist der Straßenverkehr stellenweise im Elbe-Elster-Kreis durch Schneeverwehungen beeinträchtigt worden, wie von der Leitstelle Lausitz zu erfahren ist. Gesperrt werden mussten dadurch zeitweise die L 65 zwischen Wahrenbrück und der B 183 sowie die L 67 zwischen Großrössen und Falkenberg. Am Sonntagmorgen kam ein querstehender Milchtransporter auf der B 101 zwischen Beutersitz und Winkel aus eigener Kraft nicht mehr weg, sodass Feuerwehr und Winterdienst helfen mussten.

Im Pressebericht der Polizei ist außerdem zu lesen: Infolge des Wintereinbruchs kam es am Wochenende im Landkreis zu 14 Verkehrsunfällen, wobei sich zwei Personen verletzten. In 23 Fällen wurden Behinderungen im Straßenverkehr bekannt, dabei sind vornehmlich Fahrzeuge in Schneeverwehungen stecken geblieben. So endete z.B. am Samstag die Fahrt eines 72-jährigen auf der B 87 in der Nähe von Schlieben im Straßengraben. Das Fahrzeug kam auf dem Dach zum Liegen. Hierbei wurde der Fahrzeugführer leicht verletzt. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde das Fahrzeug aufgerichtet. Ein weiterer Unfall ereignete sich Samstag auf der B 87 nahe Naundorf. Hier kam ein 18-Jähriger Fahrer von der Fahrbahn ab, stieß mit seinem Fahrzeug gegen einen Telefonmast und wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

(fc)