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| 09:43 Uhr

Brandenburger Landpartie in Elbe-Elster
Der Sonne getrotzt und fleißig geradelt

Da waren sie noch frisch, die Mitstreiter der diesjährigen Schliebener Radpartie im Rahmen der Brandenburger Landpartie. Der Weinberg in Schlieben war immerhin ihre erste Station der etwa 20 Kilometer langen Tour.
Da waren sie noch frisch, die Mitstreiter der diesjährigen Schliebener Radpartie im Rahmen der Brandenburger Landpartie. Der Weinberg in Schlieben war immerhin ihre erste Station der etwa 20 Kilometer langen Tour. FOTO: Jessica Kessel
Schlieben. 30 Teilnehmer haben sich am Sonntagvormittag im Schliebener Drandorfhof auf die Sättel ihrer Fahrräder geschwungen und die Schliebener Radpartie im Rahmen der Brandenburger Landpartie angetreten. Etwas wenig angesichts der vielen Vorbereitungen, die für so eine Tour immer nötig sind, schätzen die Organisatoren ein. Von Sylvia Kunze

Aber: „Bei den Wetterprognosen und vor allem der angekündigten Hitze konnte man dann doch nicht sehr viel mehr erwarten“, gesteht die Schliebener Marketingfrau Jessica Kessel ein.

Sie selbst verzeichnet am Tag danach einen leichten Sonnenbrand und leicht schmerzende Muskeln - ist aber rundum zufrieden mit dem Verlauf des Ausflugs, der bei brennender Sonne von allen mit viel Spaß absolviert wurde. „Es war ein super Team. Es herrschte von Anfang bis Ende eine gute Stimmung. Und es blieben immer alle zusammen“, resümiert sie.

Den größten Aha-Effekt hatten alle Radler in Wehrhain an der Biogasanlage, deren Arbeitsweise von Geschäftsführer Björn Förster erläutert wurde. Ungefähr eine Stunde lang wusste er Fakten zu vermitteln, ließ die Gäste durch die beiden Fenster den Arbeitsprozess der Anlage nachvollziehen und zum Schluss auch noch das Endprodukt, das später als Dünger auf die Felder geht, in den Händen halten. Wissensvermittlung zum Anfassen eben.

Ohne Pannen und top im Zeitplan rollten danach alle zur Endstation, dem Dorffest in Wehrhain, bei dem der „Schliebener Stier“, das wieder extra für den diesjährigen Moienmarkt gebraute Bier, zum ersten Mal verkostet wurde. Verdient hatten sich die Radler das allemal, denn hinter ihnen lagen etwa 20 Kilometer Strecke, die gleich zum Start mit der „Bergetappe“ zum Langen Berg reichlich Kondition abverlangte. Danach rollte es auch ohne solche Kraftanstrengungen, schließlich ging es bergab Richtung Stechau, erst in die Gärtnerei, dann zu den Feuerwehrleuten, die den Grill für die Ausflügler angeheizt hatten und für das Mittagessen sorgten. Gut gestärkt hatten dann alle leichtes Spiel bis zum Endpunkt in Wehrhain.