ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:35 Uhr

Bürokratieabbau
Schlieben will auch in der Zukunft den „kurzen Weg“

Schlieben. Amtsausschuss gibt Rückendeckung für Verlängerung. Von Sylvia Kunze

Was sich im Bürokratendeutsch sperrig Mitarbeit gemäß § 8a im Brandenburgischen Standarderprobungsgesetz nennt, ist laut dem Schliebener Amtsdirektor einfach nur der „kurze Weg“. Und an dem will er, mit voller Rückendeckung vom Amtsausschuss, weiter festhalten. Eine Positionierung zur Verlängerung der Mitarbeit an diesem Gesetz ist auf den Weg gebracht.

Für Amtsdirektor Andreas Polz ist es unverständlich, dass man es im Land nach mehr als zehn Jahren immer noch nicht geschafft habe, „eine endgültige Aussage“ zum weiteren Verfahren zu treffen. Wo doch die Abarbeitung zahlreicher Antragstellungen, zum Beispiel, wenn es um vorübergehende Sperrungen von Straßen, Wegen oder Gehwegen geht, die sonst bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises angesiedelt sind, sowohl dem Amt selbst, aber natürlich auch den Bürgern vor Ort so manche Fahrerei und Rennerei erspare und auf eben diesem kurzen Weg im Amt erledigt werden könne. „Das ist bürgerfreundlich und erfährt eine sehr positive Resonanz“, sagt Andreas Polz und drängt auf eine abschließende Regelung in genau diesem Sinne. „Dass es auch in einer kleinen Verwaltung leistbar ist, den Beweis haben wir nun schon über Jahre erbracht. Also sollte man es alle die Kommunen auch machen lassen, die das leisten wollen“, sagt der Amtsdirektor.

Jetzt ist erst einmal eine weitere zweijährige Verlängerung dieses Serviceangebotes für die Bürger des Schliebener Amtes beantragt.