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| 01:34 Uhr

Schlieben hilft Vereinen weiterhin mit Finanzspritze

Schlieben. Die Schliebener Abgeordneten werden auch 2011 an den freiwilligen Aufgaben im Haushalt festhalten. Trotz der angespannten Finanzsituation sollen die Vereine weiterhin unterstützt werden. Gabi Zahn/gzn1

5000 Euro stehen dafür zur Verfügung, von denen allein schon 4000 Euro - wie auch in den Jahren zuvor - an den TSV Schlieben gehen. Dem größten städtischen Verein mit seinen mehr als 230 Mitgliedern hilft diese Summe unter anderem bei der Begleichung der Pachtkosten für das Sportgelände an der Steigemühle. Die restlichen 1000 Euro werden unter den Vereinen und Kulturgruppen der Stadt aufgeteilt. Allerdings braucht es dazu jeweils einen Antrag, und den zu stellen, sollten sich die Vereine beeilen, wie Kämmerin Kordula Lürding bestätigt.

Uwe Dannhauer hat als Abgeordneter den Beschluss selbst mit verfasst und ist als Vorsitzender des Vereins KZ-Gedenkstätte Schlieben-Berga froh über die Zustimmung des Gremiums: “Wir brauchen das Geld dringend zur Ausgestaltung der Gedenkstätte, die am 30. April eröffnet wird„, lässt er wissen. Siegfried Dommaschk vom Feuerwehrverein bekundet: “Unsere Jugendfeuerwehr und die Trommlergruppe brauchen Unterstützung.„

Des Weiteren wird jedes Dorffest mit jeweils 600 Euro aus dem städtischen Haushalt bezuschusst, und auch für die Seniorenweihnachtsfeiern in den Ortsteilen stehen jeweils 200 Euro zur Verfügung. “Für den Schliebener Moienmarkt gibt es kaum Kosten für die Stadt, seitdem wir die Ausgestaltung an eine Agentur übergeben haben„, verdeutlicht Kordula Lürding. Bürgermeisterin Cornelia Schülzchen bekräftigt: “Wir müssen zwar überall sparen und kürzertreten, aber unsere Geselligkeit, die es im Schliebener Land zum Glück bewahrt werden konnte, die wollen wir nicht auch noch wegsparen.„

Außerdem appellierte sie an die Unternehmen der Region: “Viele haben ihr Sponsoring aufgrund der wirtschaftlichen Lage kürzen oder ganz aufgeben müssen. Wer dennoch helfen kann, sollte nicht zögern. Und denjenigen, die es tun, sei jetzt schon gedankt.„