Die 180 Meter lange Wegstrecke wurde zu DDR-Zeiten zwar mit einem Gehwegbereich ausgestattet, doch die eigentliche Fahrbahn blieb bis Anfang September dieses Jahres eine Sandpiste.
Geplant durch Steinbacher Consult Herzberg und ausgeführt durch die Firma Ezel aus Torgau, präsentiert sich die Schillerstraße seit Dienstag nun in neuem Erscheinungsbild. Die 140 000 Euro des Gesamtbauvolumens decken sowohl die Stadt Herzberg als auch zu 70 Prozent die Anlieger ab. Deren Anteil wiederum übernimmt zu 90 Prozent die Wohnungsgenossenschaft Elsterstrand e.G. als Vermieter mehrerer Wohnungen in der Schillerstraße. Fördermittel kamen nicht zum Einsatz.
Um die Kosten des Ausbaus, in den sich zugleich die Regenentwässerung mit einschloss, möglichst niedrig zu halten, wurden bereits vorhandene Granitsteine und Natursteinborde einem „zweiten Leben zugeführt“ , wie es Bürgermeister Michael Oecknigk umschrieb. Auch die Straßenbeleuchtung bedurfte keiner Erneuerung. Durch diese finanzielle Umsicht und die frühe Ausschreibung des Projektes konnten die im Haushalt für den Bau bereit gestellten Mittel unterschritten werden. Die eingesparten Gelder fließen nun in den Haushalt der Stadt zurück.
Ziel ist es, in den kommenden Monaten und Jahren das gesamte Umfeld der betreffenden Wohngegend neu zu gestalten. Dazu, so Oecknigk, sollen Fördermittel aus dem Städteumbauprogramm eingesetzt werden. (gü)