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Planungen schreiten voran
Baupläne in Stechau stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt

Im vorigen Jahr hat Innenminister Karl-Heinz Schröter den Fördermittelbescheid nach Stechau gebracht. Nun soll das Bauvorhaben in die Tat umgesetzt werden und ein Feuerwehrgerätehaus mit Dorfgemeinschaftsraum entstehen.
Im vorigen Jahr hat Innenminister Karl-Heinz Schröter den Fördermittelbescheid nach Stechau gebracht. Nun soll das Bauvorhaben in die Tat umgesetzt werden und ein Feuerwehrgerätehaus mit Dorfgemeinschaftsraum entstehen. FOTO: Sylvia Kunze
Amt Schlieben. Haushaltsplan für Amt Schlieben nimmt Konturen an. Von Sylvia Kunze

In den Amtsstuben des Schliebener Amtes wird in diesen Tagen intensiv an der Haushaltsplanung 2018 gearbeitet. Der Amtshaushalt ist immer der erste Finanzplan, der zu erarbeiten ist. Und wie Kämmerin Cindy Wegner berichtet, nimmt er langsam Konturen an. „Das Gerüst steht“, sagt sie, „bestenfalls soll er noch im Februar beschlossen werden“.

Im Zentrum der investiven Mittel soll in diesem Jahr das Bauvorhaben in Stechau stehen. Bereits im Vorjahr hatte dafür der Brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter dem Amt Schlieben einen Fördermittelbescheid in Höhe von 86 000 Euro für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Dorfgemeinschaftsraum überbracht. Eingeordnet ist das Projekt, das sowohl der Feuerwehr als auch der gesamten Dorfgemeinschaft zugute kommen wird, nun in diesem Jahr. Es ist mit Gesamtkosten von rund 130 000 Euro veranschlagt. Die Restsumme, die nach Abzug der Fördermittel noch übrig bleibt, ist im Amtshaushalt einzuordnen.

Weitere Finanzen werden laut Kämmerin unter anderem eingestellt für die Anschaffung, Instandsetzung und Unterhaltung von Bauhoftechnik, für zwei Löschteiche in Hohenbucko an der Schule und am Bahnhof, für die Ausstattung der Feuerwehr mit PA-Geräten, für eine Tragkraftspritze für die Feuerwehr in Stechau, für eine Wärmebildkamera für die Kameraden, für Technik für die Amtsverwaltung (zum Beispiel auch für die in Arbeit befindliche City-App), für die Fertigstellung des Klimaschutzkonzepts und die Umsetzung erster Maßnahmen sowie für die Errichtung von Ladestationen für E-Autos und E-Bikes.

Der Amtshaushalt, der dann auch die Amtsumlage für die Stadt Schlieben und die Gemeinden Kremitz­aue, Lebusa, Hohenbucko und Fichtwald festschreibt, ist Grundlage für die Arbeit an den kommunalen Haushalten. Die, so rechnet die Finanzchefin Cindy Wegner, sollen bestenfalls im Frühjahr den Stadtverordneten und Gemeindevertretern beschlussfertig vorgelegt werden können.