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Rutschpartien bei Glätte

Zwischen Grünewalde und Staupitz ist gestern Morgen ein Kleintransporter in einer lang gezogenen Linkskurve im Straßengraben gelandet und umgekippt.
Zwischen Grünewalde und Staupitz ist gestern Morgen ein Kleintransporter in einer lang gezogenen Linkskurve im Straßengraben gelandet und umgekippt. FOTO: sam1
Elbe-Elster. Auf winterglatten Straßen sind viele Fahrer zu schnell unterwegs. Mehrere Verkehrsunfälle im Elbe-Elster-Kreis führt die Polizeidirektion Cottbus darauf zurück. red/SvD

Das bestätigt Sprecher Torsten Wendt. Kurz vor 7 Uhr kam zunächst ein Pkw von der winterglatten Oppelhainer Straße bei Gorden ab und kollidierte mit einem Baum. Dreißig Minuten später verlor der Fahrer eines Transporters auf der Landstraße 63 bei Grünewalde die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam im Straßengraben zum Stehen. In Werenzhain versuchte der Fahrer eines Transporters, einem Fahrzeug auszuweichen, welches witterungsbedingt ins Schleudern geraten war. Dabei kollidierte sein Wagen mit einer Laterne und einer Hauswand, welche nur leicht beschädigt wurde. Alle Beteiligten der Verkehrsunfälle blieben unverletzt. Die Sachschäden summierten sich auf rund 10 000 Euro.

In Saathain rutschte am Sonntag zwischen 16 und 18 Uhr ein Pkw in einen Zaun. Die Fahrerin des Geländewagens aus Sachsen verließ die Unfallstelle unerlaubt. Da bei dem Crash jedoch das Kennzeichen des Wagens zurückgelassen wurde, ist es den Grundstücksbesitzern möglich, den Schaden von rund 1500 Euro über die Versicherung der polizeilich ermittelten Autofahrerin regulieren zu lassen. Zusätzlich wird sich die Frau wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten müssen, teilt die Polizei mit.