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Rotarier unterstützen ein Hilfsprojekt im Kongo

Herzberg. Nach dem Projekt in Kamerun, das die Herzberger Rotarier unterstützen, kann nun mit Herzberger Geld ein Angebot im Kongo auf die Beine gestellt werden. Es geht um Hilfe für traumatisierte Kinder. sni1

Basis ist ein Scheck in Höhe von 10 000 Euro, den Christoph Dammerboer und Ehefrau Sylke sowie Gerd Kartes im Auftrag des Herzberger Rotary Clubs dem Frontmann der Gruppe BAP, Wolfgang Niedecken, kürzlich beim Konzert in der Torgauer Kulturbastion übergeben haben.

Anfang des Jahres hatten Christoph Dammerboer und seine Ehefrau Sylke am Rande eines Konzertes von BAP im Tempodrom Berlin das Projekt "Rebound", das deren Frontmann vorantreibt, kennengelernt. "Seinem Engagement im Kongo und in Nord-Uganda fühlten wir uns sofort verbunden. Die Recherche über die Projekte beeindruckten uns sehr", erzählt Dammerboer. Die Spende der Herzberger Rotarier soll das Projekt "Rebound Kongo" unterstützen. Dort wird mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, die als Kindersoldaten zwangsrekrutiert oder als Sexsklaven missbraucht wurden. Das Projekt gibt traumatisierten Mädchen und Jungen eine zweite Chance.

Diese großzügige Hilfe ist von BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, seiner Frau Tina, der Gruppe BAP, aber auch von Eva Martin (Repräsentantin von World Vision) und dem in der Kulturbastion zum Konzert versammelten Publikum sehr positiv aufgenommen worden.

Dammerboer berichtet: "Vor Ort gab es nicht nur lang anhaltenden Beifall für unseren Club, sondern später auch viele positive Reaktionen im Internet. Da hieß es dann unter anderem: Hut ab und ganz viel Respekt!".