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Resolution zum Bau der A 16 eingebracht

Elbe-Elster-Kreis.. Eine Resolution zur Bundesautobahn A16 und zum Bundesverkehrswegeplan haben gestern Mitglieder des Strukturentwicklungsausschusses des Elbe-Elster-Kreises der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald überbracht.

Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass nach heutigem Kennt nisstand die A 16 Leipzig - Lausitz nicht mehr im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist, heißt es in einer Presseerklärung des Landkreises Elbe-Elster. Die Vertreter des Ausschusses sehen jedoch im Sinne einer zukünftig positiven Entwicklung der Region diese Infra strukturmaßnahme als unabdingbar an, teilt die Pressestelle des Landrates weiter mit. Die gesamte Region müsse sich einheitlich positionieren, damit eine großräumige Verkehrsanbindung der Lausitz durch das Bundesautobahnnetz möglich werde.
In der Resolution heißt es unter anderem: „Die Regionale Planungsgemeinschaft Lausitz- Spreewald fordert die Bundesregierung auf, das Projekt des Baus einer Autobahnverbindung Leipzig - Lausitz (A 16) sowie den Ausbau der Bundesstraßen im Zuge dieser Verbindung in den in Aufstellung befindlichen Bundesverkehrswegeplan als vordringliche Maßnahme aufzunehmen. Zugleich wird die Landesregierung des Landes Brandenburg aufgefordert, sich diesbezüglich, in Abstimmung mit der sächsischen Staatsregierung, aktiv für die Durchsetzung dieser Forderung bei der Bundesregierung einzusetzen.“
Die Absicht der Bundesregierung, auf den vierstreifigen Ausbau von Torgau bis Leipzig (A 16) zu verzichten, war bei den Ausschussmitgliedern auf ihrer Sitzung am Mittwoch auf völliges Unverständnis gestoßen. (red/ts)