Auch in diesem Jahr fanden sich zu Schuljahresbeginn in der Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ in Herzberg Schüler ein, die künftig den Weg des Produktiven Lernens zu einem Schulabschluss gehen möchten. Mit Elan und guten Vorsätzen haben sie die vierwöchige Orientierungszeit in der neuen Umgebung begonnen. „Dabei dominiert nicht das männliche Geschlecht die neugebildete Klasse 9p. Zwei Drittel sind Mädchen“, sagt Lehrer Uwe Kucharz.

Herzberger Schüler sammeln erste Erfahrungen in der Arbeitswelt

Traditionell hält die dritte Schulwoche eine erste Bewährungsprobe für die Schüler bereit. Jeder muss sich täglich für fünf Stunden praktisch betätigen. Und das nicht in einem selbstgewählten Umfeld, sondern in einer zugewiesenen Praxissituation. Unkraut wartete auf die Entfernung und den Abtransport, Pflanzen mussten gehegt und gepflegt werden, Spielplatz und Wege im Tierpark waren zu säubern, Küchenarbeit wurde erledigt und vieles mehr.
„Für den einen war die unbedingte Pünktlichkeit am Morgen das Problem, die andere brauchte viel Durchhaltewillen und der nächste hatte den weitesten Anfahrtsweg“, beschreibt Uwe Kucharz einige Unwägbarkeiten. Dennoch kann eine positive Bilanz gezogen werden. „Die teilweise ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt waren anstrengend, aber auch von dem guten Gefühl begleitet, etwas Nützliches für die Allgemeinheit vollbracht zu haben“, sagt der Lehrer.

Viele Partner helfen Herzberger Schülern

Die Schule hatte wieder bewährte Partner an der Seite wie die Stadt Herzberg, die Gärtnerei Tietze, das Stammhaus Wilkniß, der Landhandel Höhne, das Grünhaus der Elster-Werkstätten sowie die Friedhofsverwaltung.