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Nachwuchs
Positiver Geburtentrend in Elbe-Elster hält an













Der stolze Papa Heiko Müller hält seinen kleinen Stammhalter Linus, der am Neujahrstag in Herzberg geboren wurde, im Arm.
Der stolze Papa Heiko Müller hält seinen kleinen Stammhalter Linus, der am Neujahrstag in Herzberg geboren wurde, im Arm. FOTO: EEK/Die Piktografen
Herzberg. 579 Babys haben im vergangenen Jahr in der Herzberger Geburtshilfe das Licht der Welt erblickt.

Die positive Geburtenentwicklung der letzten Jahre hat sich auch 2017 im Elbe-Elster Klinikum weiter fortgesetzt. Die Zahl der Kinder, die in der Herz­berger Geburtshilfe das Licht der Welt erblickten, ist mit 579 Babys erneut gestiegen. „Das ist ein sehr schöner Trend, den wir bereits seit mehreren Jahren beobachten“, freut sich die Chefärztin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Kathrin Angelow. Die Nase vorn hatten dabei ganz knapp die Mädchen mit 290 vor den Jungen mit 289. Die Hebammen begrüßten in 2017 sechs Zwillingspärchen.

Gleich zwei Babys erblickten am Neujahrstag im Elbe-Elster Klinikum das Licht der Welt. Kurz nach Mitternacht um 2.40 Uhr wurde die kleine Ida geboren. Sie ist das erste Kind von Julia Reinel und Toni Mühlbach aus Klöden bei Jessen. In den Mittagsstunden folgte mit Linus der erste Junge des Jahres. Er erblickte um 12.25 Uhr das Licht der Welt. Stephanie Furkert und Heiko Müller aus Proßmarke freuen sich über ihr erstes Kind und den kleinen Stammhalter der Familie.

Die geburtenstärksten Monate waren im vergangenen Jahr der Januar und September mit jeweils 60 Kindern. Die wenigsten Kinder kamen hingegen im April und November mit jeweils rund 40 Kindern zur Welt. Das leichteste Kind wog bei seiner Geburt 1660 Gramm, das schwerste dagegen 4720 Gramm.

„Die Mütter, die bei uns entbinden, sind zu 43 Prozent Erstgebärende und zu 39 Prozent Frauen, die ihr zweites Kind bekommen. Bei den Zweit- und Drittgebärenden beobachteten wir eine steigende Tendenz“, erläutert Dr. Kathrin Angelow. Hinsichtlich des Einzugsgebietes gab es im vergangen Jahr wenig Veränderungen – 75 Prozent aller Schwangeren, die in Herzberg entbinden, kommen aus dem Landkreis Elbe-Elster. Das restliche Viertel verteilt sich auf die Randgebiete angrenzender Landkreise wie beispielsweise Jessen, Jüterbog und Dahme.

Ein weiterer deutschlandweiter Entwicklungstrend bestätigt sich auch in Elbe-Elster: So waren Anfang der 80er-Jahre nur knapp acht Prozent der Mütter über 35 Jahre, heute sind es rund 26 Prozent in Deutschland und im Elbe-Elster Klinikum etwa 22 Prozent.

Bei der Namenswahl waren vor allem kurze Vornamen sehr beliebt. So hatten Mia, Emma und Martha bei den Mädchen die Nase vorn. Bei den Jungen zählten Tim, Paul und Luca zu den Favoriten. Aber auch außergewöhnliche Namen wie Freni, Svea, Tilia, Ava und Peppa wurden für Mädchen sowie Enno, Ragnar, Junis, Xaver und Lino für Jungs vergeben.

In regelmäßigen Abständen bietet das Klinikum Informationsabende an. Termine und mehr auf:

(pm/blu)