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Politischer Neustart für den Finsterwalder Johannes Wohmann

Falkenberg. Am Montag hat Kreistagspräsident Thomas Lehmann (CDU) mit Johannes Wohmann (FDP) ein neues Mitglied des Kreistages vereidigt. Wohmann nimmt den Platz des verstorbenen Dr.

Hans-Peter Jaskulla ein. Die RUNDSCHAU sprach mit Johannes Wohmann.

Herr Wohmann, Sie sind 72 Jahre alt, waren lange Finsterwalder Bürgermeister und sind seit 2010 im Ruhestand. Jetzt starten Sie im Kreistag sozusagen einen politischen Neuanfang.
Mit 72 fängt man eigentlich keine politische Karriere mehr an. Aber ich habe 2014 zu den Kommunalwahlen für den Kreistag kandidiert und stand hinter Dr. Jaskulla, der damals auch für die FDP ins Rennen gegangen war, auf Platz 2 der Liste. Somit rücke ich auf den Platz nach.

Welchen Themen wollen Sie sich im Kreistag besonders widmen?
Ich interessiere mich für alle Themen, zur Zeit natürlich zuallererst für die Kreisgebietsreform. Ich habe 20 Jahre in der Regionalen Planungsgemeinschaft gesessen. Ich neige zu der Variante Südkreis mit Cottbus. Aber die Gebietsreform muss mit einer Funktionalreform einhergehen mit konkreten Aufgaben für die Kommunen und die Kommunalverbände.

Sie sind Mitglied des FDP-Kreisvorstandes. Wie steht es um die FDP in Elbe-Elster?
Wir haben die Probleme wie andere Parteien auch. Junge Menschen kommen zu uns, scheuen aber den Weg in die Partei. Und es fehlt an Leuten, die Verantwortung übernehmen.

Mit Johannes Wohmann

sprach Birgit Rudow