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Pilz wächst aus Kopf der Marien-Skulptur in Herzberger Kirche

Aus dem Holz des Kopfes der Marien-Skulptur im Eingangsbereich der Herzberger Kirche wächst ein Pappel-Schüppling.
Aus dem Holz des Kopfes der Marien-Skulptur im Eingangsbereich der Herzberger Kirche wächst ein Pappel-Schüppling. FOTO: Rudow
Herzberg. Sie ist an sich schon sehenswert, die Marien-Skulptur im Eingangsbereich der Herzberger Stadtkirche St. Marien. Ein Kettensägenkünstler hat sie im vergangenen Jahr zum Weihnachtsmarkt geschnitzt. Birgit Rudow

In diesen Tagen lohnt sich eine Besichtigung aber besonders. Denn aus dem Holz am Kopf der Skulptur wächst ein Pilz. "Bei dem Material der Skulptur handelt es sich um Pappelholz. Wahrscheinlich hatten sich die Pilzsporen in dem Holz festgesetzt", mutmaßt Herzbergs Stadtgärtner Reinhard Straach. Er hat sich auch gleich mit Mitarbeitern des Umweltamtes des Kreises in Verbindung gesetzt und mithilfe entsprechender Literatur herausgefunden, dass es sich bei diesem Baumpilz um einen Weißfäulepilz handelt und dass es ein Pappel-Schüppling sein könnte. "Der Pappel-Schüppling hat eigentlich einen fünf bis 15 Zentimeter breiten Hut. Es sieht so aus, als könnte sich dieser Hut bei den Pilzen auf der Statue noch bilden", sagt Reinhard Straach.

Der Pappel-Schüppling gilt als ungenießbar, im Gegenteil zu anderen Baumpilzen, die sogar sehr schmackhaft sind, wie der Schwefelporling oder das Judasohr, erklärt der Herzberger Stadtgärtner.