ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:19 Uhr

Kirchenkreis Bad Liebenwerda
Pfarrer Andreas Fritsch nimmt seinen Dienst auf

 Pfarrer Andreas Fritsch.
Pfarrer Andreas Fritsch. FOTO: Dieter Müller
Herzberg. Der Kirchenkreis Bad Liebenwerda schafft eine Stelle im Vertretungs- und Entlastungsdienst. So kommt ein Sachse nach Brandenburg. Von Birgit Rudow

Seit dem 1. Januar besetzt Pfarrer Andreas Fritsch die für sechs Jahre neu geschaffene Kreispfarrstelle für Vertretungs- und Entlastungsdienste im Kirchenkreis Bad Liebenwerda. Eingeführt wurde er in seinen Dienst am 13. Januar mit einem feierlichen und sehr gut besuchten Gottesdienst im Gemeindehaus Herzberg. „Ich werde überall dort zum Einsatz kommen, wo Stellen im Kirchenkreis unbesetzt sind, wie derzeit in Herzberg und Elsterwerda. Oder wo Kollegen krank oder im Urlaub sind“, sagt Andreas Fritsch. Sein Wirken wird vor allem bei Taufen, Hochzeiten, Trauerfeiern oder Bestattungen benötigt.

Eine erste Taufe in Alt Herzberg  hat er am Dienstag im Gemeindebüro in Herzberg bereits abgesprochen. Auch Gottesdienste hat er schon gehalten. Derzeit ist Andreas Fritsch dabei, sich in seinem neuen Wirkungsbereich umzusehen und die Gemeinden kennenzulernen. „Es gibt hier viele aktive Gemeinden und Gemeindekirchenräte. Das ist sehr angenehm und macht die Sache einfacher“, sagt er. 28 Jahre war der 59-Jährige, der in Leipzig Theologie studiert hat, Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in Thüringen. Doch eigentlich ist er von Hause aus ein Sachse. Jetzt lebt der Vater sieben erwachsener Kinder in Meißen.

Er hat aber auch eine enge Verbindungen nach Brandenburg. „In meiner Kindheit war ich oft in Brandenburg bei Verwandten zu Besuch. Dort hat es mir immer gut gefallen. Und als ich jetzt ins Brandenburgische kam, war mir trotz der langen Zeit viel Typisches wieder sehr vertraut“, sagt Pfarrer Fritsch. Besonders beeindruckt ist er von der Herzberger Stadtkirche St. Marien. „Sie ist eine wunderschöne Kirche“, sagt er. Für seine Zeit im Kirchenkreis Bad Liebenwerda wünscht er sich schöne Gottesdienste und ein ermutigendes Miteinander.