Bereits im vorigen Schuljahr war mit einer Reduzierung der Abteilungen des OSZ von sieben auf sechs auf die geburtenschwachen Jahrgänge reagiert worden.

Mit dem Blick auf den Schulentwicklungsplan 2012 bis 2017 des Landkreises sagt Schulamtsleiterin Marlis Eilitz: "Es ist uns nicht gelungen, optimale Schülerzahlen je Abteilung zu erreichen. Drei Abteilungen werden zu Beginn des Planungszeitraumes am Rande des Mindestschülerzahl agieren." Es ist mit der Tatsache umzugehen, dass die geburtenschwachen Jahrgänge das Oberstufenzentrum erreicht haben. Besuchten im Schuljahr 2000/2001 noch 4145 Schülerinnen und Schüler das OSZ, so waren es im Schuljahr 2010/2011 noch 2612. Das entspricht einem Rückgang der Schülerzahl um 37 Prozent. Zu Beginn des neuen Schuljahres sinkt die Zahl weiter auf 2379, pegelt sich dann aber bis 2016/17 wieder bei 2600 ein. "Ich denke, dass wir das Oberstufenzentrum im jetzt betrachteten Planungszeitraum in seiner jetzigen Struktur fortführen können", erklärt Marlis Eilitz.

Mit 25 Prozent aller Schüler ist die Metall- und Kfz-Branche am Standort Elsterwerda am stärksten nachgefragt. Die restlichen 75 Prozent verteilen sich auf die übrigen fünf Abteilungen des Oberstufenzentrums so:

Wirtschaft/Verwaltung, Berufsvorbereitung (Elsterwerda): 19 Prozent; Elektrotechnik (Elsterwerda): 17 Prozent, Sozialwesen (Finsterwalde): 16 Prozent, Bau, Holz, Farbe, Gestaltung, Berufsvorbereitung (Herzberg): 16 Prozent, Berufliches Gymnasium (Falkenberg): 7 Prozent.