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| 18:15 Uhr

Vereine
Noch viel zu tun für Herzberger Schützen

Bei der Herzberger Schützengilde ist das Neujahrsschießen ein fester Bestandteil der Tradition.
Bei der Herzberger Schützengilde ist das Neujahrsschießen ein fester Bestandteil der Tradition. FOTO: Rico Meißner
Herzberg. Laut wurde es noch vor Beginn des eigentlichen Neujahrsschießens  der „Herzberger Schützengilde gegründet 1407“ am Samstag. Die Herzberger Schützen erwiesen mit Böllerschüssen dem zu diesem Zeitpunkt Noch-Bürgermeister Michael Oecknigk eine symbolische Verabschiedung, auch wenn der dem Verein in Zukunft noch erhalten bleiben wird. Von Rico Meißner

Laut wurde es noch vor Beginn des eigentlichen Neujahrsschießens  der „Herzberger Schützengilde gegründet 1407“ am Samstag. Die Herzberger Schützen erwiesen mit Böllerschüssen dem zu diesem Zeitpunkt Noch-Bürgermeister Michael Oecknigk eine symbolische Verabschiedung, auch wenn der dem Verein in Zukunft noch erhalten bleiben wird.

„Unser erstes Schießen im Jahr ist immer öffentlich“, so Oberschützenmeister Fred Wilknitz im Vereinsgebäude, wo es  sich  bereits die ersten Gäste gemütlich gemacht haben. „Da kann immer jeder, der möchte, zum Schießen kommen.“ Natürlich sei es auch eine gewisse Werbung für den Verein und hin und wieder gewänne man auf diesem Weg  neue Mitglieder hinzu. Gegenwärtig hat der Verein derer fünfzig, drei sind im Jugendalter. Über Neuzugänge sei man immer erfreut, so Wilknitz. Interesse sei die einzige Voraussetzung, die man mitbringen müsse. Er weist unter anderem darauf hin, dass in der Regel zwei Mal im Jahr im Rahmen der Ausbildung durch den Kreisschützenbund die Waffenbesitzkartenprüfung abgelegt werden kann.

Auch wenn das Neujahrsschießen in erster Regel dem Zusammenkommen und dem Dank an die Sponsoren gewidmet ist, so gibt es doch einen kleinen Wettkampf. „Ein bisschen Herausforderung und dann nach der Auswertung einen kleinen Pokal für den besten Schützen“, so der Vereinsvorsitzende.

Geschossen wird mit Kleinkaliber. Daran soll sich in Zukunft noch einiges ändern. Neben dem gegenwärtig 25 Meter langen Schießstand soll ein Schießstand mit 100 Metern Länge entstehen. Dort wird man dann auch mit Gewehren schießen können. Gegenwärtig ist dafür noch viel zu tun, selbst wenn sich bereits erkennen lässt, wie es einmal aussehen soll. „In diesem Jahr wird er im Rohbau fertig sein“, hofft Wilknitz. „Wenn er fertig ist, können dort auch Wettkämpfe ausgerichtet werden.“

Für das Mittagessen beim traditionellen Neujahrsschießen der Herzberger Schützengilde zeigte sich wie immer der amtierende Schützenkönig verantwortlich. In diesem Jahr heißt der Dirk Gadau. Und neben dem Essen gab es auch noch ein Fass Bier obendrauf.