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| 02:41 Uhr

Nicht der letzte (Schildbürger)Streich

In Falkenberg hält man es gerade mit den Schildbürgern. Die aktuelle Ausstellung zum Thema kann während der Sprechzeiten des Falkenberger Stadtarchivs noch bis Ende nächster Woche besucht werden. Leonie Miech und Anika Grau haben sie sich schon angesehen. Sie zählten zu den vielen Gästen beim Tag der offenen Tür.
In Falkenberg hält man es gerade mit den Schildbürgern. Die aktuelle Ausstellung zum Thema kann während der Sprechzeiten des Falkenberger Stadtarchivs noch bis Ende nächster Woche besucht werden. Leonie Miech und Anika Grau haben sie sich schon angesehen. Sie zählten zu den vielen Gästen beim Tag der offenen Tür. FOTO: Dieter Müller/dmu1
Falkenberg. Die Falkenberger sind in Sachen Schildbürger sozusagen auf den Geschmack gekommen. Dazu beigetragen hat ein Tag der offenen Tür im Stadtarchiv, der sich dem Schildbürgerbuch und Johann Friedrich von Schönberg als dessen Verfasser widmete. Sylvia Kunze

Zu Lebzeiten, also vor mehr als 400 Jahren, hat er sich in Falkenberg aufgehalten, weshalb die Falkenberger wiederum heute auf das Thema aufspringen.

Mit Erfolg übrigens, denn zum Tag der offenen Tür haben sich viele Interessierte eingefunden. "Die Gäste kamen aus dem gesamten Elbe-Elster-Kreis", hat Stadtarchivarin Ramona Heide beobachtet und in vielen Gesprächen bestätigt bekommen. Doch auch der Schreibwettbewerb, zu dem im Vorfeld aufgerufen worden war, fand mehr Resonanz, als zuerst gedacht. 20 neue Schildbürgergeschichten sind nach einem Aufruf eingegangen. Die ersten Preise gingen in der Kategorie Kinder an Celina Schmidt, Lara Edlich und das Gemeinschaftswerk von Jessica Reizig und Michele Schultz. Bei den Erwachsenen wurden die Arbeiten von Chris Helemann und Dr. Wilfried Arsand prämiert. Über ein Dankeschön für die Mühe können sich generell alle Hobbyschriftsteller freuen - unter anderem auch über einen Kugelschreiber. Den legte Archivarin Ramona Heide mit Bedacht dazu.

"Wir haben die Idee, zum Schreiben weiterer neuer Schildbürgergeschichten aufzurufen. Vielleicht können wir alle später in einer Ausgabe der Falkenberger Hefte oder in einem kleinen Büchlein zusammenfassen", berichtet sie und gibt gleichzeitig zu verstehen, dass weitere Einsendungen herzlich willkommen sind. Außerdem sucht die Verwaltungsmitarbeiterin den Kontakt zur Falkenberger Grundschule. Sie hofft, dass sich Mädchen und Jungen als kleine Künstler betätigen und die Geschichten illustrieren.

Die ersten Schreibergebnisse waren beim Tag der offenen Tür nachlesbar und können darüber hinaus, gemeinsam mit der gesamten Ausstellung zum Thema Schildbürger und Johann Friedrich von Schönberg, noch bis Ende der nächsten Woche während der Sprechzeiten im Stadtarchiv begutachtet werden. Geöffnet ist dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.