Frau Noetzel, was verbirgt sich hinter "Betont für Herzberg"?

Das ist ein breit angelegtes Projekt zur Bereicherung der Kultur in Herzberg. Es betrifft Konzerte, Chorprogramme, Jugendmusikprojekte, Instrumentalgruppen oder den Ausbau der Zusammenarbeit der Kantorei mit den Musikkursen des Gymnasiums. Aber auch, wenn Musikprojekte für Kinder gewünscht werden oder Orgelkonzerte speziell für Kinder, kann man sich an uns wenden

Eine tragende Rolle kommt dabei ihrem Bruder, dem Kantor Gerhard Noetzel zu.

Sicher. Er ist der Fachmann auf dem Gebiet. Aber er kann das nicht allein bewältigen. Für dieses Projekt hat sich ein Freundeskreis gebildet, der die Arbeit organisieren wird.

Wer gehört dem Freundeskreis an?

Das sind bisher Gabi Lang, Karin Jage, Frank Zinnow, Bärbel Grunwald, Irmtraud Pflaume, Karsten Feld und ich.

Ist "Betont für Herzberg" eine rein kirchliche Initiative?

Nein, das zeigt ja schon die Zusammensetzung des Freundeskreises. Wir wollen im Gegenteil aus dem engen kirchenmusikalischen Kontext raus und eine breitere Musikkultur in Herzberg aufbauen.

Der Auftakt für das Projekt ist ein Orgelkonzert am morgigen Samstag um 19 Uhr in der Stadtkirche.

Genau. Der Kantor spielt Bach, Liszt und Jazz, gemischt in drei Blöcken. Nach dem ersten Block wird es eine kleine Einführung in das Projekt geben. Nach dem zweiten Block können die Besucher in der Pause ein Glas Wein oder etwas anderes trinken. In der Kirche gibt es auch einen Stand, an dem Informationen zu "Betont für Herzberg" und Flyer erhältlich sind. Irmtraud Pflaume wird den Stand betreuen. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Wie finanziert sich das Projekt?

Unter anderem aus Spenden. In dem Flyer ist ersichtlich, wie man sich mit Spenden beteiligen kann. Darin fließt dann auch die teilweise Finanzierung der Kantorenstelle mit ein.

Das ist alles geregelt. Der Wittenberger Regionalbischof Propst Siegfried Kasparick hat die Schirmherrschaft über das neue Projekt "Betont für Herzberg" übernommen.