ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:03 Uhr

Neues Pflaster statt altem Kino

Jörg Hallbauer von der Firma Streubel bei Pflasterarbeiten in der Mauerstraße.
Jörg Hallbauer von der Firma Streubel bei Pflasterarbeiten in der Mauerstraße. FOTO: Foto: gü
Sowohl die optische Verbesserung der Straßenbilder als auch die Aufwertung verkehrstechnischer Anbindungen ist Ziel der gegenwärtigen Baumaßnahmen im Herzberger Kerngebiet. Schwerpunkte der Arbeiten sind gegenwärtig die Mauerstraße und die Nordpromenade. Sven Gückel

Ausgehend von der Torgauer Straße wurden in beiden Verbindungen bis hin zum Parkplatz vor dem ehemaligen Kreiskulturhaus Abwasserrohre verlegt. Derzeit sind Mitarbeiter der Firma Heiko Streubel aus Dubro mit dem Pflastern der Straßen beschäftigt. Damit passen sich die Zufahrten dem allgemeinen Straßenbild der Innenstadt an und werden so wie die unlängst übergebene Klosterstraße und der Plan ihrem denkmalhistorischen Antlitz gerecht. Da die Arbeiten voll im Zeitplan liegen, ist mit ihrem Abschluss in den kommenden Tagen zu rechnen.
Zeitintensiver gestalten sich hingegen die Folgearbeiten. Da die oben erwähnten Straßenzüge künftig für den motorisierten Verkehr gesperrt sind, wird der Einbahnstraßenzwang ausgehend vom Neumarkt künftig nicht mehr gelten. Vielmehr wird vor dem ehemaligen Kreiskulturhaus ein Kreisverkehr geschaffen, um Fahrzeugen eine Rückfahrt auf gleichem Wege zu ermöglichen. Die Straße wird dabei auch über das Gelände des alten Kinos verlaufen, dessen unansehnliches Gesicht dann vollkommen verschwindet. Lediglich für Radfahrer und Fußgänger soll nach Abschluss der Baumaßnahmen auch die direkte Verbindung zwischen dem Parkplatz und dem Neumarkt passierbar sein. So genannte Poller werden hier ein Durchfahren von Pkw und Lkw verhindern.
Mit einer Asphaltdecke wird in den kommenden Tagen auch die Mauerstraße, ausgehend vom Neumarkt bis zur Mönchstraße, überzogen. Zudem soll ein schmaler Fußweg an deren Südseite den Fußgängern ein sicheres Passieren ermöglichen.
Bereits vergeben sind die Planungsarbeiten für ein weiteres Bauvorhaben in Herzberg. Dieses bezieht die Nordpromenade zwischen Jahnstraße, Leipziger Straße und Schliebener Straße ein. Während die Stadt Herzberg sich hier für die Überarbeitung des öffentlichen Verkehrsraumes einsetzt, plant im gleichen Atemzug der Landkreis eine direkte Verbindung zwischen seinen Verwaltungshäusern herzustellen. Beide Arbeiten sollen parallel ablaufen und werden nicht zuletzt aus Kostengründen gemeinsam geplant. Die Realisierung ist in den kommenden zwei Jahren vorgesehen.