Sie folgten der Einladung des Kultur- und Heimatvereins, der das Objekt erstmals nach der umfangreichen Sanierung für alle Interessierten öffnete und so Lust auf viele neuen Vorhaben im Jahr 2005 machen wollte. Bei der Angebotsmesse wurden gleich die ersten Konzerttermine präsentiert.
„Wir können zwar schon die ersten Mietwünsche notieren, verbindliche Preise müssen dafür aber erst noch mit der Stadt Schönewalde ausgehandelt werden“ , ist von Helmut Wie nick zu hören, der sich auch weiter um solche Fragen kümmert. Auch der Heimatverein ist an einer gut ausgelasteten Freizeithalle interessiert und leistet seinen Anteil. Fünf Veranstaltungen hat er organisiert. Doch bevor am 13. März das volkstümliche Konzert mit den „Bayrischen 7“ beginnen kann, ist einiges zu tun, unter anderem auch das Verlegen des Fußbodens. Dies und andere notwendige Arbeiten wollen die Bernsdorfer noch in Angriff nehmen.
Die Besucher staunten nicht schlecht, wie sich das Freizeitzentrum bereits verändert hat. „Es ist ein richtiges Schmuckstück geworden“ , schwärmte Gerd Walter, der aus Arnsnesta kam und sich wie viele andere die ersten Platzkarten sicherte. Auch Johanna und Erhard Arndt wollten sich den Sonntagnachmittag nicht entgehen lassen. „So lange es die Gesundheit erlaubt, werden wir immer hier her kommen“ , versprachen die beiden Dubroer Senioren. So wie sie kamen viele andere Interessierte aus den umliegenden Dörfern nach Bernsdorf. In gemütlicher Runde bei Kaffee und leckerem Kuchen der Herzberger Bäckerei Klaus, deren Chef selbst vor Ort war, wurde auch gleich einmal untergehakt, geschunkelt und gesungen.
Andere wieder sahen sich gründlich im Freizeitzentrum um. Sie schauten sich das Heimatstüble, die Küche und den neu errichteten Jugendraum an. Durch die Abtrennung in der großen Halle entstand zudem eine weitere Räumlichkeit für Feierlichkeiten für bis zu 80 Personen.
Dort hatte Helmut Wienick 13 Tafeln aufgestellt, auf denen er die Bernsdorfer Ereignisse aus dem Jahr 2004 dokumentierte. Viele eigene Fotos und Zeitungsausschnitte der RUNDSCHAU sowie anderes Material waren zu sehen. Inhalte wie das jüngste Baby, die Angler am See, Frauen beim Flechten einer Hochzeitsranke oder auch die Fuchsjagd des Arkadienhofes gab es nachzulesen. Ein großes Thema im vorigen Jahr war natürlich auch der Umbau des Freizeitzentrums.
„Wir haben uns entdeckt, hier ist ein Foto vom Jugendrotkreuz“ , freuten sich Robert Getschmann und Alexander Schulze. Auch viele andere wie Katrin Blüthgen und ihre 12-jährige Tochter Josefine studierten ganz genau die vie len Tafeln. Sogar Helmut Wie nick zeigte sich erstaunt und zugleich erfreut, dass so viele Gäste die Einladung angenommen und gekommen waren.