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Neuer Verordnungsentwurf für Körbaer Teich in Arbeit

Körba. Nach einem, wie der Schliebener Amtsdirektor Andreas Polz einschätzt, "sehr sachlichen Gespräch", wird jetzt auf Landesebene an einem neuen Verordnungsentwurf zur Umwandlung des Landschafts- in ein Naturschutzgebiet "Körbaer Teich und Niederungslandschaft am Schweinitzer Fließ" gearbeitet. Sylvia Kunze

Vertreter des Landesumweltministeriums und des Landesumweltamtes hatten gemeinsam mit Vertretern der Amtsverwaltung und des in Gründung befindlichen Fördervereins "Mensch & Natur – Naherholungsgebiet Körbaer Teich" an einem Tisch gesessen und waren Punkt für Punkt durchgegangen.

Man habe Missverständnisse ausräumen und kritische Punkte ausdiskutieren können, so Polz. Er kommt jetzt zu der Feststellung: "Wir werden mit dem Vorhaben des Landes leben können."

Was ihn diesen Satz sagen lässt, ist die Einigung darauf, den Verordnungstext komplett neu zu formulieren, "so, dass man ihn auch verstehen kann", meint der Schliebener Amtsdirektor. Zudem habe man sich auf einige Details in Bezug auf Angeln, Jagen und andere strittige Aspekte einigen können, die die Natur schützen, aber auch vor Ort praktikabel sind und das Leben am See nicht zum Erliegen bringen. Eine ebenfalls in Arbeit befindliche Pflege- und Managementplanung, zu der es in dieser Runde noch einen gesonderten Termin geben solle, werde dies untermauern, bekräftigt Polz.

Voraussichtlich nach dem Sommer sollen die Dokumente fertig sein und zur Offenlage kommen.