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| 15:01 Uhr

Baugeschehen
Es darf wieder gespielt werden

Wer anders, als die Kinder selbst, soll das Band durchtrennen, das noch vom neu geschaffenen Spielplatz in Langennaundorf trennt?
Wer anders, als die Kinder selbst, soll das Band durchtrennen, das noch vom neu geschaffenen Spielplatz in Langennaundorf trennt? FOTO: LR / Sylvia Kunze
Langennaundorf. In Langennaundorf ist ein neuer Spielplatz eingeweiht worden, in Uebigau ist einer im Bau. Von Sylvia Kunze

In Langennaundorf ist am Samstag der neue Spielplatz seiner Bestimmung übergeben worden. 24 000 Euro haben die Stadtverantwortlichen in Uebigau-Wahrenbrück dafür locker gemacht. Das Kommunalinvestitionsfördergesetz kam ihnen dabei zu Hilfe.

Im Dorf derweil großes Aufatmen. Ganze vier Jahre hat man spielplatzlos auf einen Ersatz gewartet. Der alte Anlaufpunkt war einst aufgrund des maroden Zustandes der Geräte komplett abmontiert und leergeräumt worden.

Neben dem alten Konsum, der nach und nach als Gemeindetreff hergerichtet wird, hat der neue Spielplatz - ausgerichtet erst einmal für die Altersgruppe der Jüngsten - Form angenommen. Die Spielgeräte und Bänke sollen noch „Zuwachs“ erhalten, verrät Ortsvorsteherin Angela Weidner. So wird an eine Kletterkombi für die älteren Kinder gedacht, die man mittels Spenden finanzieren will. Und für die Senioren ist eine Sitzecke im Gespräch. Denn dass der Treff durchaus ein Treff für alle Altersgruppen ist, zeigte sich einmal mehr sehr deutlich bei der Eröffnung des Spielplatzes.

Doch nicht nur in Langennaundorf heißt es: Es darf wieder gespielt werden. Schon bald gilt diese Einladung auch in Uebigau. Dort lässt die Stadt den Spielplatz in der Torgauer Straße erneuern und poliert die „Bilanz“ damit deutlich auf. Generell, so räumt Hauptamtsleiter Roland Schrey ein, bleibe das Bestreben um ansprechende städtische Spielplätze, immerhin 17 in 15 Ortsteilen, bei den knapp bemessenen Haushaltsmitteln aber der sprichwörtliche  Kampf gegen Windmühlen. Weitere Sanierungserfolge habe man in der zurückliegenden Zeit unter anderem in Beiersdorf, Wildgrube und Wiederau erreicht. Bei durchschnittlich 8000 Euro pro Jahr für geforderte Kontrollen und stetige Unterhaltung komme man jedoch nicht weit. Zudem: „Holzspielgeräte halten nun mal nur eine bestimmte Zeit. Und nicht wenige sind inzwischen über 20 Jahre alt“, macht Schrey den großen Handlungsbedarf, akut zum Beispiel auch in Domsdorf, Rothstein und Kauxdorf, deutlich.

Die neuen Geräte wurden dann gleich ausgiebig auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet.
Die neuen Geräte wurden dann gleich ausgiebig auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. FOTO: LR / Sylvia Kunze